Diakonie will Pflegenden kleine Auszeiten verschaffen
Angehörige entlasten

Gemeinsam unterwegs: Heidi Himmelhuber (links), die das sozialpsychiatrische Zentrum leitet, und Sozialpädagogin Dagmar Pittroff laden zur neuen Angehörigengruppe in die Paulanergasse 18 ein. Bild: hfz
Pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz und anderen Erkrankungen wie Altersdepression sind laut einer Pressemitteilung der Diakonie häufig sehr eingespannt. Um ihnen Auszeiten bei gleichzeitigem Austausch mit anderen Pflegenden zu ermöglichen, plant das sozialpsychiatrische Zentrum (SPZ) eine neue Angehörigengruppe.

Während der Gruppenzeit würden auch die erkrankten Angehörigen aktiv betreut. So bekämen die Pflegepersonen eine wirkliche Auszeit, meinen SPZ-Leiterin Heidi Himmelhuber und Geronto-Fachberaterin Dagmar Pittroff. Einmal pro Monat soll es kleine Ausflüge oder Café-Besuche geben. Im Mittelpunkt stünden Entspannung, Spaß und die Gelegenheit, mit der Fachkraft Informationsgespräche zu führen. Die Gruppe soll im Herbst starten, die monatlichen Treffen sind jeweils donnerstagnachmittags vorgesehen.

Damit die erkrankten Angehörigen betreut werden können, suchen SPZ und Diakonie Freiwillige. Diese können bei dieser Aufgabe ihr musikalisches Talent, ihre Kreativität oder die Lust am Vorlesen einbringen. Laut Himmelhuber werden die Ehrenamtlichen durch das Fachpersonal begleitet, bekommen eine Aufwandsentschädigung und fachliche Fortbildungen. Sowohl pflegende Angehörige als auch interessierte Helfer können sich unter 37 24-0 melden.
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