Die Dreifaltigkeits-Mittelschule verabschiedet ihre "Quali"-Absolventen
Solider schulischer Grundstein ist gelegt

Amberg. (ew) Prozentangaben können viel ausdrücken. Die drei Zahlen 86,6, 72,2 und 53 stehen in diesem Fall den Fleiß und Aufwand, den viele Schüler in den drei 9. Klassen zusätzlich betrieben haben, um den qualifizierenden Mittelschul-Abschluss an der Dreifaltigkeits-Mittelschule zu erzielen. Rektor Jürgen Bomertl wies anlässlich der Abschlussfeier der 9. Klassen in der neuen Aula, mit dabei Ehrengäste, Eltern und Lehrer, darauf hin, da ja für die Beendigung der Schulzeit auch der erfolgreiche Mittelschul-Abschluss gereicht hätte. Wenn auch der "Quali" meist die besseren Startbedingungen für das zukünftige Berufsleben böte, dürfe man sich darauf nicht ausruhen. Die Karten der Zukunft würden immer neu gemischt, Erfahrungen gesammelt und neue Chancen angeboten.

Selbstbewusstsein zeigen

Bomertl forderte die Abschlussschüler auf, sich Ziele zu setzen und nicht aus den Augen zu verlieren. Mit auf den Weg gab er ihnen einen Spruch von Dietrich Bonhoeffer: "Der größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen." In Vertretung des Oberbürgermeisters Michael Cerny überbrachte der Leiter des Referats für Kultur, Sport und Schulen, Wolfgang Dersch, Grüße der Stadt.

Mit einer Geschichte von Sokrates und einem jungen Mann beantwortete er die Frage, was unter anderen das Geheimnis für Erfolg im Leben sei. Wenn ein Mensch Erfolg haben wolle, wie jemand unter Wasser Luft benötige, dann werde sich Erfolg auch einstellen. Der mit den Absolventen scheidende Schülersprecher Gabor Megyeri ließ aus seiner Sicht die letzten drei Jahre Revue passieren. Am beeindruckendsten für alle sei wohl die fünftägige Abschlussfahrt nach Berlin mit dem Besuch des Bundestages, im früheren Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen, der Besichtigung von Schloss Sanssouci (Potsdam), einem Einkauf im "Primark" und der Abend in der Disco "Matrix" gewesen.

Megyeri richtete den Dank an alle Lehrkräfte, an die Sekretärin Sabine Strobl und Hausmeister Andreas Malterer sowie an die Berufsberaterin Silke Gresser, die Berufseinstiegsbegleitern Kerstin Köppe und Klaus Weigl und den Jugendsozialarbeiter Michael Berschneider und er meinte, leicht hätten die Schüler es ihnen allen nicht gemacht. Als Klassenbeste wurden zusätzlich mit einem Gutschein geehrt Felix Luber R9a mit einem Schnitt von 1,8, Manuel Schönwald R9b (1,72) und Sebastian Lotter G9 (1,76).

"Heute hier, morgen ..."

Nach einer musikalisch untermalten Bilderschau der Berlin-Fahrt verabschiedeten sich vor der Zeugnisverteilung die Klassenlehrkräfte Heinz Kotzbauer, Werner Gebhard (beide Gesang) und Dominik Schienagel (Gitarre) mit dem Lied "Heute hier, morgen dort". Die Moderatorinnen Damla Demir und Karolina Hudych luden abschließend zu einem Empfang mit kaltem Büfett ein, das Schüler der 7./8.Klassen unter Anleitung von Fachlehrerin Angela Schötz zubereiteten.
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