Die Eltern nicht vergessen

Die besten 13 von rund 500: Die Berufsschule zeichnete ihre Jahrgangsbesten aus. Im Bild mit Bürgermeister, Schulleiter und Ehrengästen. Bild: Steinbacher

Etwa 500 Auszubildende machen pro Jahr ihren Abschluss an der Berufsschule. Die 13 besten von ihnen durften sich jetzt ehren lassen.

Die Berufsschule feierte traditionell im kleinen Rathaussaal ihre Jahrgangsbesten. Neben den Spitzenabsolventen waren auch die Ausbildungsbetriebe und die Eltern eingeladen. Bürgermeister Martin Preuß sprach den Absolventen Respekt und Anerkennung aus. "Berufsausbildung ist ein Gemeinschaftsprojekt." Diese Aussage stand im Mittelpunkt der Rede von Schulleiter Martin Wurdack. Die Ausbildung von Nachwuchskräften liege in der partnerschaftlichen Verantwortung von Staat und Wirtschaft, von Ausbildungsbetrieb und Berufsschule.

Wurdack stellte die Ausbilder und Arbeitgeber, die Lehrkräfte und die Eltern als "Väter und Mütter" des Erfolges dar. "Ihre Eltern haben Sie in den letzten 17, 18, 19 Jahren durch das Leben begleitet. Sie haben Neigungen gefördert, Grenzen gesetzt, Freiräume eröffnet. Sie haben die schwierigen Phasen durchgestanden, bei Enttäuschungen getröstet und Mut auf Neues gemacht", sagte Wurdack. Er Martin Wurdack gab den Schülern mit auf den Weg, neben dem beruflichen künftig auch das private Leben optimal zu gestalten.

IHK-Geschäftsführer Johann Schmalzl verglich die Veranstaltung mit dem Finale eines Sportwettbewerbs: "Zum Schluss sind nur noch die Besten vertreten." Er hob die besondere Bedeutung der dualen Ausbildung in der Bundesrepublik Deutschland hervor. In anderen Industrieländern könne man es gar nicht verstehen, dass Betriebe in Deutschland auf einem hohen Niveau ausbilden und den Auszubildenden dafür auch noch Geld zahlen. Ausbildung wird in diesen Ländern als Aufgabe des Staates angesehen. In seiner Funktion als Vorsitzender des Fördervereins überreichte Alexander Düssil einen Geldpreis und einen australischen Silberdollar als Erinnerungsgeschenk.

Der Hinweis, dass der Silberdollar allgemeines Zahlungsmittel in Australien ist, löste große Erheiterung aus. Man solle ihn deshalb in einer Vitrine für "schlechtere Zeiten" aufbewahren. (Die Geehrten)
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