Die Fakten, die Vereinbarung

Die Amberger Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule (Träger Stadt) ist ursprünglich auf 700 Schüler ausgelegt. Aktuell werden dort 1150 Mädchen und Jungen unterrichtet. Derzeit läuft eine Generalsanierung, die Arbeiten dauern voraussichtlich noch drei Jahre.

Als Provisorium teilten sich die Klassen deshalb auf drei Ausweichquartiere in 13 Containern auf dem Schulgelände, in der Möhlkaserne und Räumen der Landwirtschaftsschule (Träger Zweckverband Landkreis/Stadt) auf. Die Lehrer sahen deshalb einen ordnungsgemäßen Unterricht nicht mehr gewährleistet. Die Ministerialbeauftragte schritt nach einem Ortstermin ein. Maximal zwei Standorte hält sie für vertretbar.

Die Sulzbach-Rosenberger Walter-Höllerer-Realschule (Träger Landkreis) hatte einmal 800 Schüler, derzeit sind es 500. Stadt und Landkreis vereinbarten deshalb, für die Übergangsphase von drei Jahren Kindern aus den Gemeinden Poppenricht, Illschwang, Hahnbach, Gebenbach, Vilseck, Freihung, Hirschau und Schnaittenbach die bisherige Wahlmöglichkeit zwischen Schönwerth- und Höllerer-Realschule zu verwehren und sie ausschließlich an Sulzbach-Rosenberg zu verweisen.

Das löste bei einigen Eltern - betroffen sein dürften pro Jahr rund 25 Schüler - Entrüstung aus. Ein Argument: unzumutbare Schulbusverbindungen besonders in den Raum Freihung. (zm)
Weitere Beiträge zu den Themen: April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.