Die Feuerwehr kann stolz sein
Angemerkt

Sie sind mit Leidenschaft dabei, ihr Hobby ist keines im herkömmlichen Sinne. Sie müssen gut ausgebildet sein und immer parat stehen, wenn sie alarmiert werden. Feuerwehrleute leisten ihren freiwilligen Dienst aus Überzeugung, die Hilfe für andere steht im Mittelpunkt. Ein Sportler freut sich über seinen Erfolg, ein Briefmarkensammler ist überglücklich, wenn er ein seltenes Exemplar ergattert hat. Wer als Hobby eine neue Sprache lernt, ist stolz, wenn er die fremden Vokabeln und die Grammatik aus dem Effeff beherrscht.

Auch Feuerwehrleute kennen solche positiven Gefühle. Sie freuen sich, wenn sie bei einem Brand durch ihren beherzten Einsatz verhindern konnten, dass Flammen auf andere Häuser übergreifen und ein größerer Schaden entstand. Sie sind überglücklich, wenn dank ihrer raschen Hilfe nach einem Verkehrsunfall das Opfer überlebt. Und ein bisserl stolz sind sie natürlich auch auf das, was sie leisten. Und das dürfen sie auch sein. Denn sie tun dies, um Hab und Gut aller Menschen zu schützen.

Um ihre Aufgabe bestmöglich erfüllen zu können, müssen die Aktiven optimal ausgestattet und ausgerüstet sein. Sie brauchen eine Technik, die auf dem neuesten Stand ist, aber auch alles, was bei den Einsätzen ihrer eigenen Sicherheit dient. Feuerwehrdienst ist weit mehr als ein Hobby. Es ist ein anspruchsvolles Ehrenamt, das eine ganze Gesellschaft und schlussendlich auch den Staat bereichert.

kristina.sandig@zeitung.org

Im Blickpunkt

Klinikumspersonal kämpft gegen Gesetz

Amberg. Der Entwurf zum Krankenhausstrukturgesetz verschlimmert die Situation der Krankenhäuser weiter. Da das Gesetzgebungsverfahren jetzt in die entscheidende Phase geht, wollen die Kliniken auf die negativen Auswirkungen des Gesetzes auf die Krankenhäuser, deren Beschäftigte und auf die Versorgung der Patienten aufmerksam machen und ihren Forderungen nach einer echten Reform noch einmal Nachdruck verleihen.

Deshalb wurde für Mittwoch, 23. September, ein bundesweiter Aktionstag der Krankenhäuser zum geplanten Strukturgesetz initiiert. Daran beteiligt sich auch das Klinikum St. Marien: Zum einen werden Mitarbeiter bei der Zentralveranstaltung vor dem Brandenburger Tor in Berlin sein, zum anderen gibt es eine öffentliche Kundgebung am Klinikum. Vor dem Haupteingang werden sich um 13 Uhr die Mitarbeiter des Klinikums zu einer aktiven Mittagspause versammeln.
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