Die Frau war mit Haftbefehl gesucht worden
In der Wohnung des Freundes randaliert

"Ordentlich zur Sache" ging es nach Darstellung von Polizeisprecher Peter Krämer am Sonntag kurz vor Mitternacht in einer Wohnung an der Sebastian-Kneipp-Straße. Dort waren sich, wie sich später herausstellte, der 27-jährige Mieter und seine vier Jahre ältere Freundin in die Haare geraten.

Ein Nachbar hatte wegen des Lärms die Polizei verständigt. Zum Streit kam es laut Krämer, weil der 27-Jährige die Frau nicht mehr in der Wohnung haben wollte. Beamte erschienen dann, um die Wogen zu glätten. Bei der Überprüfung der Personalien entdeckten sie bei der 31-Jährigen ein Tütchen mit Cannabisanhaftungen. Sie hatte es in ihrer Tasche. Außerdem stellte sich heraus, dass die Dame mit Haftbefehl gesucht wurde. Der war laut Polizeibericht ergangen, weil sie eine Geldstrafe von knapp 400 Euro nicht bezahlt hatte. Sie war wegen eines anderen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verhängt worden.

Bei ihrer Festnahme leistete die 31-Jährige, die in Sulzbach-Rosenberg wohnhaft ist, Widerstand. Peter Krämer beschrieb das Verhalten der Frau so: "Sie spreizte sich gegen die Maßnahme und versuchte die Beamten anzuspucken." Als man sie in den Streifenwagen verfrachten wollte, habe sie gegen den Kotflügel getreten.

Den Rest der Nacht verbrachte die 31-Jährige in der Zelle. Die 400 Euro bezahlte schließlich ihr Bruder. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde die Frau deshalb wieder auf freien Fuß gesetzt.
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