Die heilende Nähe Jesu zulassen
Die Festpredigt gestern Abend auf dem Berg

Amberg.Zu "Die heiligende Treue Gottes" predigte gestern Abend Domprobst Dr. Wilhelm Gegenfurtner auf dem Berg. Ausgehend von der Heilung eines Aussätzigen führte er aus, dass dabei die Wesensaufgabe der Kirche geschildert werde: heilen. Genau da hinein sah er das Bußsakrament gestellt - " durch die Beichte sollen wir heil werden". Dies könne im Aus- und Lossprechen erfolgen. Der Prediger zitierte den Schriftsteller G. Bernanos, der geschrieben hatte: "Man verliert nicht den Glauben, aber er hört auf, dem Leben die Richtung zu geben." Gegenfurtner machte deutlich, wie sehr diese Haltung die heutige Zeit, gerade im Blick auf Buße und Beichte, präge. Christsein sei für die meisten selbstverständlich, aber präge die christliche Haltung auch das Leben im Alltag? "Gottes Gebote sollen uns nicht belasten, sondern frei machen."

Wenn der Glaube dem Leben die Richtung gebe, sei zu spüren, wie sehr die Gebote den Menschen nicht unterwerfen, sondern frei machen, "weil wir Christen dadurch tatsächlich heil werden". Der Domprobst ermunterte die Gläubigen, als überzeugte Christen durch ein ehrliches Glaubensleben diese heilende Nähe Jesu in ihrem Leben aufleuchten zu lassen. "Buße und Beichte sind die Orte, in denen wir darüber ehrlich Rechenschaft ablegen können und dürfen."
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