Die Knappschaftskapelle ehrt ihre verdienten Mitglieder - Vorsitzender zieht Vergleich zur ...
Honig für die fleißigen Arbeitsbienen

Die Geehrten (von links) Egon Moser, Karl Prusko, Klaus Pfitzner, Carolin Weiß und Bürgermeister Martin Preuß.
(gfr) Was wäre ein Bienenvolk ohne Arbeitsbienen? Und was wäre die Knappschaftskapelle ohne ihre treuen Mitglieder? Diese Fragen warf Vorsitzender Norbert Füger bei einem Abend in der Alten Reitschule auf, der nur einen Zweck hatte: Die vielen Frauen und Männer auszuzeichnen, die den Verein über viele Jahre hinweg unterstützt haben.

Füger sinnierte über Sinn und Zweck eines gesonderten Ehrenabends. Die regelmäßigen Mitgliederversammlungen seien nicht festlich genug, die "Stunde der Musik" biete zwar einen angemessenen Rahmen, aber die zahlenden Besucher wollten doch eher Musik hören. Deswegen habe sich der Vorstand entschieden, eine Extra-Veranstaltung zu organisieren.

Die langjährigen Mitglieder seien die wertvollste Basis eines Vereins. "Ohne sie würde es die Knappschaftskapelle wahrscheinlich schon lange nicht mehr geben", sagte Füger. Als Hobby-Imker verglich er den Verein mit einem Bienenvolk. Auch bei den Tieren seien die Aufgaben auf Gruppen verteilt. Wenn eine Bienenart fehle, sei es um den Fortbestand des Volkes schlecht bestellt. Der Knappschaftskapelle gehe es seit Jahren gut und das sei das Verdienst der aktiven wie passiven Unterstützer. Bürgermeister Martin Preuß, der selbst für 30 Jahre Fördermitgliedschaft geehrt wurde, betonte, dass die Stadt stolz auf "ihre" Knappschaftskapelle sei. Das Orchester habe viele offizielle Anlässe der Stadt musikalisch begleitet und aufgewertet. Über die Kapelle, die schon rund um den Erdball aufgetreten ist, seien unzählige private Freundschaften geschlossen worden, die über viele Jahre Bestand hätten. Das Holzbläserensemble unter der Leitung von Thomas Prechtl gestaltete den Ehrenabend musikalisch.
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