Die Kühne-Pläne

Ein weiterer wichtiger Punkt für Baureferent Markus Kühne, aber auch für die SPD-Fraktion, ist der Brückenschlag von der Marienstraße zur Innenstadt. Dieser dürfe nicht vergessen werden, forderte Uli Hübner beim Ortstermin am Freitagnachmittag auf dem ehemaligen Baumann-Areal an der Marienstraße, das jetzt als Parkfläche dient. Kühne stimmte dem zu. "Wir haben hier ein attraktives Dienstleistungszentrum, aber es muss auch unser Ziel sein, die Leute in die Innenstadt zu bringen." Für ihn sei nicht nur Parken ein Thema, sondern auch Weggehen. "Wenn wir eine Studentenstadt sein wollen, müssen wir auch etwas für junge Leute haben", so seine Meinung.

Die Vorteile dieses Bereichs - ehemaliges Baumann-Areal und Verlängerung bis zum neuen Kino - sieht er in folgenden Faktoren: praktisch kein Wohnen und überregionale Anbindung durch die Regensburger Straße als Einfallsstraße von der B 85 in die Stadt. "Da kann man abends was anbieten", sagte er. Vorstellbar seien Disco, Lounge, Bar. "Man ist nah an der Innenstadt, aber ohne Beeinträchtigung." Besonders Uli Hübner war davon sehr angetan. "Das wäre ein Quantensprung für das Nachtleben in Amberg."

Ähnlich sah es Birgit Fruth: "Da wäre wirklich was für alle Altersklassen geboten." Ihrer Meinung nach könnte das, was Markus Kühne bislang nur auf dem Papier entwickelt hat, auch in der Realität klappen. Kühne sprach von Konzepten, die auf fünf, zehn oder zwölf Jahre greifen. Für Dieter Amann ist aber zunächst wichtig, "den Anfang mit dem Parkhaus zu machen". (san)
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