Die Künstlerin

Hanna Regina Uber. Bild: htl
"Da ich drei kambodschanische Adoptivbrüder habe, die im Krieg als Kinder alleine zu Fuß geflohen sind, habe ich eine Vorstellung davon wie es sich anfühlt, alleine, mit schlimmen Erinnerungen, in einem fremden Land auf Freundlichkeit und Hilfe angewiesen zu sein", sagt Hanna Regina Uber. Die Bildhauerin aus Aschach hat im vergangenen Jahr die Initiative ergriffen und zusammen mit befreundeten Künstlern aus der Region die Kunstgruppe K11 im Asylbewerberheim an der Kümmersbrucker Straße gegründet. "Einen Abend in der Woche bieten wir den Flüchtlingen die Möglichkeit, sich entspannt und ergebnisoffen künstlerisch auszuprobieren", erzählt die 51-Jährige. Ein Miteinander, das viel zum gegenseitigen Verstehen beiträgt. "Dabei vertiefen die Bewohner auch ihre Deutschkenntnisse und natürlich diskutieren wir über Kultur und Gesellschaft. "
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