Die Kunst von der Straße

Sibylle Heller schickte Obelix hinter die Frauenkirche, um den Hinkelstein zu bearbeiten.

Wenn angehende Ingenieure im urbanen Raum experimentieren, ist Technisierung programmiert? Nö. In diesem Fall hatte das Guerilla-Projekt von Studenten der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden ein anderes Ziel: Kreativität.

Das Briefing von Prof. Karlheinz Müller war unmissverständlich: "Sie werden zu Streetart-Künstlern." Die Studenten aus seinem Kurs "Medienkonzepte und -dramaturgie" hätten ihn zum Teil erstaunt angeblickt, "aber im Laufe des Projekts stellte sich Begeisterung ein". Aufgabe des Guerilla-Projekts war, mit offenen Augen durch die Stadt zu ziehen und nach geeigneten Stellen im öffentlichen Raum zu suchen, die sich für eine Streetart-Idee eignen. "Mit Anzeigen oder Spots in der Werbung allein kommen wir nicht mehr weit", verdeutlichte Müller den Hintergrund.

Auch in Amberg habe es bisher schon Streetart gegeben - politische Statements beispielsweise. Man bewege sich damit stets an der Grenze der Legalität. Dies sei bei Streetart im Allgemeinen auch der Sinn. Im Falle der kreativen Studenten fehle allerdings der Aspekt des Subversiven.

Für die insgesamt 60 jungen Leute aus Prof. Karlheinz Müllers Kurs galt dafür eine besondere Devise: dokumentieren und anschließend alles wieder rückstandslos entfernen.

Wenn angehende Ingenieure im urbanen Raum experimentieren, ist Technisierung programmiert? Nö. In diesem Fall hatte das Guerilla-Projekt von Studenten der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden ein anderes Ziel: Kreativität. Die Bilder haben uns die Studenten zur Verfügung gestellt.
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