Die Legende von Maria Schnee

Die Legende von Maria Schnee nennt Stadtheimatpflegerin Beate Wolters eine "sehr schöne Geschichte" um ein kinderloses Patrizier-Paar. Ihm erschien im Traum die Gottesmutter und sagte, es solle ihr seinen Besitz vererben, dann würde es einen Sohn bekommen. "Dann sind die beiden zum Papst gegangen", dem in der selben Nacht ebenfalls Maria erschienen sei, mit dem Auftrag, eine Kirche zu bauen - an der Stelle, wo am nächsten Morgen in Rom Schnee liege. Auf dem Esquilin, einem der sieben Hügel der Stadt, "lag dann tatsächlich Schnee". Der Papst ließ hier eine Kirche errichten, die das Ehepaar bezahlte. Der Bau sei wenig später schon vergrößert worden. Daraus entstand 432 Santa Maria Maggiore, eine der sieben Hauptkirchen Roms, die ihren Ursprung also in der Maria-Schnee-Legende hat. (eik)
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