Die Montessorischule unterscheidet sich
Regal, Rad und Reportage

Innenarchitekt Oskar Lottner (Dritter von links) und Schulamtsdirektor Heinrich Koch (Fünfter von links) gehörten der Jury an, die die Arbeiten der Montessori-Abschlussschüler bewertete. Schulleiterin Conny Wrobel (rechts) war von der Kreativität der jungen Leute begeistert. Bild: hfz
von anderen Schulen. Nicht nur, weil sie sich privat finanziert. Die jungen Leute müssen auch eine Abschlussarbeit abliefern.

Der aktuelle Präsentationsabend brachte wieder viele Talente der Abschlussschüler zum Vorschein, heißt es in einer Pressemitteilung. Jeder Schüler hatte sich zuvor ein eigenes Thema ausgesucht und dazu eine praktische Arbeit hergestellt. In diesem Jahr wurden Stühle recycelt, eine Elektro-Moto-Cross-Maschine, ein Fahrrad und ein ferngesteuertes RC-Car zusammengeschraubt. Zudem wurden ein Grill, ein Fernsehschrank mit LED-Beleuchtung, eine Vitrine, eine Holzbank, ein Regal und ein Tisch aus Kisten gebaut. Auch ein geschneidertes Dirndl, eine Reportage über Flüchtlinge in Amberg und ein komponiertes Lied waren dabei.

Jeder musste seine Arbeit schriftlich dokumentieren und am Präsentationsabend einem großen Publikum sowie der Jury vorstellen. Schulleiterin Conny Wrobel: "Während dieser Abschlussarbeit lernen die Schüler vieles, was sie nicht nur in der Schule, sondern auch für ein erfolgreiches Berufsleben brauchen." Beispielsweise Teamarbeit, Kritikfähigkeit, Durchhaltevermögen, problemlösendes Denken, die Umsetzung eigener Ideen, Kreativität und strukturierte Projektplanung.

Die Leistungen der 13 Schüler wurden mit der Verleihung der Zertifikate durch die Jury, bestehend aus Schulamtsdirektor Heinrich Koch, Innenarchitekt Oskar Lottner, Geschäftsführerin Christine Wocheslander sowie den Lehrerinnen Conny Wrobel und Conny Pantenburg gewürdigt. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Tim Hemzal, der sich mit seiner Reportage über Flüchtlinge in Amberg an ein aktuell sehr brisantes Thema herangetraut hat, das er sowohl technisch als auch inhaltlich hervorragend umsetzte (wir berichteten). "Wenn Jugendliche so viel Fleiß, Einsatzbereitschaft, Kritikfähigkeit und Können beweisen, dann macht das Mut für die Zukunft", sagte die Schulleiterin.
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