Die Mütter

Elke Dübeler. Bild: hfz
Doris Mehringer (52) arbeitet seit Mitte September 10 bis 15 Stunden pro Woche als Ehrenamtliche in der Notunterkunft für Flüchtlinge in der Barbaraschule. Über ihre Tochter, die bereits seit den Sommerferien dort tätig ist, erfuhr sie vom Engpass bei den ehrenamtlichen Helfern, nachdem die meisten Schüler und Studenten seit Schul- und Semesterbeginn kürzer treten. Ihre Arbeit in der Notunterkunft umfasst alles, was anfällt: Mahlzeiten herrichten und ausgeben, Lagerbestände verwalten, mit den Kindern spielen oder erste deutsche Wörter lernen - wobei sich immer auch erwachsene Flüchtlinge anschließen. "Viele sind sehr wissbegierig und lernwillig", berichtet sie. Eine Erfahrung, die auch Elke Dübeler gemacht hat. Die 67-Jährige steht zwei Mal pro Woche an der Willmannschule als Lesepatin zur Verfügung. "Ich merke, wie meine Arbeit wertgeschätzt wird", freut sich die Rentnerin.
Weitere Beiträge zu den Themen: Kurz notiert (401123)Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.