Die nächste Schlappe für Amberger Bundesliga-Keglerinnen
Das alte Lied

Die Niederlagenserie geht weiter: Auch am sechsten Spieltag der 1. Bundesliga standen die Sportkeglerinnen von FEB Amberg mit leeren Händen da. Gegen den KV Liedolsheim gerieten die Gastgeb-erinnen mit 0:8 Punkten (3121:3456 Holz) mächtig unter die Räder. Wieder einmal waren sie nicht in der Lage, erstligataugliche Ergebnisse abzuliefern.

Nur das FEB-Startpaar Patricia Paukner und Anja Kowalczyk kam auf ansprechende Resultate. Paukner war die einzige Ambergerin, die gegen Yvonne Schneider nahe am Gewinn des Mannschaftspunktes war. Sie setzte sich in den beiden ersten Durchgängen souverän durch, konnte das Niveau dann nicht mehr ganz halten. Das nutze Schneider aus, die bei 2:2 Sätzen knapp mit 561:559 Holz die Oberhand behielt.

Kowalczyk kegelte im ersten Satz gegen Sabine Sellner gleich stark auf und blieb dieser auf den Fersen. Sellner spielte jedoch konstant gut weiter, während die Ambergerin auf den beiden nächsten Bahnen doch Federn lassen musste. Der letzte Durchgang verlief dann wieder enger, änderte aber nichts am 0:4 und 549:594 der Ambergerin. Liedolsheim lag mit 47 Zählern in Führung.

Tanja Immer erwischte einen rabenschwarzen Tag und verlor gegen die stärkste Gästespielerin Saskia Seitz mit 0:4 Sätzen und 474:599 Holz. Andrea Paukner schaffte nur 30 Wurf und musste dann mit Schulterproblemen das Feld räumen. Für sie kam Jessica Kraus, die sich aber in den übrigen drei Durchgängen nicht gegen Tanja Michalske behaupten konnte. Mit 555:499 Holz ging der nächste Mannschaftspunkt an die Gäste, die inzwischen mit uneinholbaren 228 Kegel vorne lagen.

Nach diesem Debakel der Mittelachse ging es für das FEB-Schlusspaar Doris Schwaiger und Mirjam Pauser lediglich noch um Ergebniskosmetik. Schwaiger geriet schon auf den ersten beiden Bahnen gegen Jessica Dreher deutlich ins Hintertreffen. Zwar bäumte sich die Amberg-erin noch einmal auf, doch letztlich ging auch dieser Punkt mit 507:558 verloren. Pauser wurde bereits im ersten Satz von der stark aufspielenden Melina Zimmermann mit 163:139 überrollt. Die Ambergerin gab dann zwar die beiden nächsten Läufe nur knapp her, es gelang ihr aber ebenfalls zu keinem Zeitpunkt, Akzente zu setzen. Zimmermann sicherte sich alle Durchgänge und nahm mit starken 589 Holz der Ambergerin (533) noch einmal etliche Zähler ab.

Nun steht erst einmal ein spielfreies Wochenende bevor, dann müssen die Ambergerinnen zum ebenfalls sieglosen Abstiegskonkurrenten Lorsch.
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