Die Region bekannter gemacht

Der scheidende Abteilungsleiter im Wissenschaftsministerium, Dr. Wolfgang Zeitler (Zweiter von rechts), hat die OTH viele Jahre begleitet. Dieser Tage traf er sich noch einmal mit der Hochschulleitung (von links): Dr. Wolfgang Weber, Prof. Dr. Andrea Klug, Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Müller und Prof. Dr. Erich Bauer. Bild: hfz

Das Lob kam aus berufenem Munde: "Die OTH Amberg-Weiden ist heute ein Innovationsmotor im Wissens- und Technologietransfer und in der Ausbildung junger Menschen."

Diese Worte stammen vom Ministerialdirigenten Dr. Wolfgang Zeitler, dem Leiter der Abteilung VIII (Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Wissenschaftsräume) im Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Dieser Tage hat er der Ostbayerischen Technischen Hochschule an beiden Standorten einen Abschiedsbesuch abgestattet.

Baulich enorme Schritte

Zeitler geht im Oktober in den Ruhestand. Während seiner Dienstzeit hat er eine Vielzahl von Initiativen und Projekten an der OTH begleitet und umgesetzt. Aus diesem Grund sah das Besuchsprogramm Stationen sowohl auf dem Campus in Weiden als auch in Amberg vor. Vertreten war die gesamte Hochschulleitung, einschließlich der Dekane aller vier Fakultäten der OTH.

Präsident Prof. Dr. Erich Bauer sagte bei seiner Begrüßung des hochrangigen Gastes aus München: "Eine kleine Fachhochschule hat sich in einer immer engen und vertrauensvollen Abstimmung mit Dr. Wolfgang Zeitler zu einer Hochschule für angewandte Wissenschaften und im Jahr 2013 zur Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden entwickelt."

Dass die OTH auch baulich enorme Schritte nach vorne gemacht hat, in Förderprogramme des Freistaates Bayern einbezogen ist und in der Ausbauplanung der bayerischen Hochschulen punkten konnte, sei ein wesentlicher Verdienst des Abteilungsleiters im bayerischen Wissenschaftsministerium.

Ziele "mehr als erfüllt"

Zeitler wurden Meilensteine in der Dynamik der OTH vorgestellt: der Weidener und der Amberger Technologie-Campus, das neue Hörsaalgebäude, die Mensa, die erweiterte Bibliothek, die Labore der Medizintechnik in Weiden, der Schwerpunkt Energie/Ressourcen mit dem durch den Freistaat geförderten Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung in Amberg, die Bereich Elektrotechnik, Medien und Informatik.

"Die bei der Gründung der Hochschule Amberg-Weiden im Jahr 1994 angestrebten Ziele der Bildungs- und Strukturpolitik wurden mehr als erfüllt", bilanzierte Wolfgang Zeitler. Wenn von 4600 Absolventen 80 Prozent bei Arbeitgebern in der Hochschul-Region beschäftigt sind, "dann ist dies ein enormer Beitrag für die Sicherung des Nachwuchses für die Unternehmen in der Wissensregion Oberpfalz". Die OTH sei heute ein Innovationsmotor im Wissens- und Technologietransfer und in der Ausbildung junger Menschen. Durch den wiederholten und eindrucksvollen Erfolg auch bei Förderprogrammen des Bundes und national renommierten Preisen habe sie ihre Sichtbarkeit weit über den regionalen Rahmen hinaus gestärkt.

Juwel der Region

"Sie hat dadurch auch den Bekanntheitsgrad der Region gesteigert und ihr vor allem einen zusätzlichen Identifikationskern in dem Leistungsträger Hochschule ermöglicht", unterstrich der scheidende Ministerialdirigent.
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.