Die Schule bewegt ihn noch immer
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Alfred Sattler. Bild: Hartl
Amberg. (ll) Auch wenn er schon vor über 20 Jahren als Schulamtsdirektor in den Ruhestand ging, das Thema Schule bewegt Alfred Sattler immer noch. Derzeit macht er sich vor allem um die Inklusion so seine Gedanken, verriet Sattler im Vorfeld seines heutigen 85. Geburtstages der AZ: Er hoffe, dass man es schaffe, bei der Idee des gemeinsamen Unterrichts von Kindern mit und ohne Behinderung immer dem Einzelnen gerecht zu werden.

Sattler, der erst im August das diamantene Ehejubiläum mit seiner Frau Anna beging, will um seinen 85. gar kein großes Aufhebens machen. Lediglich an einer kleinen Feier mit seiner Schafkopfrunde kommt er nicht vorbei. Ansonsten freut sich der gebürtige Wiesauer, dass er einen "kleinen Ausrutscher" in Form eines Herzinfarkts Anfang des Jahres überstanden hat und "wieder gut drauf" ist. Er verbringt seine Zeit gerne im Garten, beim Radfahren, mit Schachspielen oder bei der "Schlaraffia".

Sattlers erster längerer Kontakt mit Amberg war ab 1946, als er hier die Lehrerbildungsanstalt besuchte, an der er auch seine spätere Frau kennenlernte. Als Lehrer war er unter anderem in Aschach und an der Dreifaltigkeitsschule tätig.

Seminarleiter (ab 1968) und Regierungsschulrat bei der Regierung der Oberpfalz (seit 1974) waren die Schritte hin zum Schulamtsdirektor (1980) an den Staatlichen Schulämtern in der Stadt Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach. Von 1986 bis zu seiner Pensionierung 1993 war Sattler fachlicher Leiter der Behörde.

Einem größeren Kreis bekannt wurde er nicht zuletzt durch seine Veröffentlichungen über einen zeitgemäßen Mathematikunterricht und sein Engagement im Bereich der Verkehrserziehung, das ihm die Bezeichnung "Verkehrserziehungspapst" einbrachte.
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