Die Tora-Rolle

Die Tora beinhaltet die fünf Bücher Mose. Mit Gänsekiel und Tinte schreibt der Sofar sie auf endlos zusammengenähtem Pergament, der Haut eines koscheren Tieres, weiß Heimatpfleger Dieter Dörner, der sich mit der jüdischen Geschichte in der Region befasst. Der kleinste Schreibfehler mache die Tora für den Gebrauch in der Synagoge untauglich. Endlos aufgewickelt auf zwei Stäbe, werde sie mit Bändern zusammengehalten. Umgeben von einem Samtmantel schmücken ein Toraschild und zwei Tora-Aufsätze, meist Kronen, die Rollen. Zur Aufbewahrung dient ein Schrein, aus dem laut Dörner die Tora zu den Gottesdiensten entnommen wird. Gelesen wird aus ihr auf dem Gebetspult mit Hilfe eines silbernen Zeigers, dem Deuter, der das Lesen erleichtern und eine Verschmutzung der Tora verhindern soll. (san)
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