Dienstag in Burgfarrnbach gegen Greuther Fürth II
Pech für FC Amberg

Der erste Spieltag der Regionalliga hatte es mit 3,5 Toren pro Partie in sich. Der FC Amberg überbot diesen Schnitt sogar noch beim 4:1-Heimsieg gegen Memmingen, dennoch reichte es nicht für die Tabellenführung. Die holte sich der 1. FC Schweinfurt 05, der dem 1. FC Nürnberg II eine 5:1-Lektion erteilte. Schon am zweiten Spieltag gibt es dann auch gleich eine englische Woche: In der Regionalliga gehen, soweit vorhanden, am Dienstag, 21. Juli, die Flutlichter an. Die U23 des FC Bayern München bleibt auch dieses Mal erneut nur Beobachter. Denn wegen einiger Verlegungen greifen die kleinen Bayern erst Ende Juli ins Geschehen ein.

In solchen Aufzählungen fehlt dann aber meist die U 23 der SpVgg Greuther Fürth. So richtig erfolgreich waren die kleinen Kleeblätter, die seit 2008 in der Regionalliga spielen, aber dort noch nicht. In der Saison 2010/11 wurden sie Vierter - eine bessere Platzierung erreichte die Zweitligareserve noch nie. Im Vorjahr wurde es nur Platz 14 - die schlechteste Platzierung aller U 23-Teams innerhalb der Liga. Das soll in dieser Saison unter Trainer Thomas Kleine nicht mehr passieren. "Wir wollen eine sorgenfreiere Saison spielen als im letzten Jahr. Dabei sollen sich auch unsere jungen Spieler weiterentwickeln", so der 37-Jährige, der die Fürther seit dem Frühjahr trainiert. Kleine blickt auf lange Jahre im Profigeschäft zurück, spielte unter anderem in Gladbach, Leverkusen oder Hannover. Und natürlich auch bei den Kleeblättern. Dass diese Tradition haben, zeigt schon ein Blick in die Geschichte. 1903 als SpVgg Fürth gegründet, fusionierte der Verein 1996 mit der TSV Vestenbergsgreuth (die man beim FC Bayern München ja als Pokalschreck kennt). Seitdem treten die Mannschaften als SpVgg Greuther Fürth auf.

Die Heimspiele finden an einem der traditionsreichsten Orte der deutschen Fußballgeschichte statt: Seit 1910 am Ronhof. Das Stadion dort musste schon einige Namenswechsel über sich ergehen lassen - vom Playmobil-Stadion über die Trolli-Arena. Seit vergangenem Jahr heißt es offiziell Stadion am Laubenweg und fasst rund 18 000 Zuschauer.

Ein Erlebnis, das dem FC Amberg beim morgigen Auswärtsspiel aber verwehrt bleibt. Denn weil vier Tage später die Profis in der zweiten Liga daheim gegen den Karlsruher SC starten, wird das Spiel auf dem Gelände des TSV Burgfarrnbach ausgetragen. Das befindet sich gut acht Kilometer östlich vom Ronhof. Pech für die FC-Kicker - aber im Lauf der Saison gibt es ja noch einige andere schöne Stadien zu entdecken.
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