Dornröschenschlaf der Schülerzeitung am Erasmus-Gymnasium endet nach fünf Jahren
"EGoist" zurück in der Gemeinschaft

Kaum einer hatte mehr an ihre Rückkehr geglaubt: Nach einer Pause von fünf Jahren erschien am vergangenen Mittwoch wieder eine neue Ausgabe der Schülerzeitung des Erasmus-Gymnasiums.

1999 wurde der erste "EGoist", von Schülern eigenverantwortlich produziert und herausgegeben. Er setzte eine Tradition fort, die in die 60er Jahre zurückreicht. Damals schrieb unter anderem der jetzige Schulleiter Peter Seidl für das Blatt "Symposion".

Der Name wechselte im Lauf der Jahre einige Male. Früchte der Arbeit der Freizeit-Journalisten waren Erfolge wie der Sieg im Schülerzeitungswettbewerb des Medienhauses "Der Neue Tag". Zuletzt gelang das 2008.

Angesichts ungünstiger Umstände schlief der "EGoist" nach seiner vorläufig letzten Ausgabe 2010 ein. Im vergangenen Schuljahr raffte sich eine Handvoll engagierter Schüler auf, ihn zu neuem Leben zu erwecken. Die Federführung übernahmen Julian Prechtl, Maximilian Knab und Anna Weber (alle Q11). Sie bauten die redaktionellen Strukturen komplett neu auf und eigneten sich das nötige Know-how an. Das Wagnis gelang: Zum ersten Mal in der Schulgeschichte erschien das Magazin komplett in Farbe.

Diese Neuerung kam bei den Schülern sehr gut an. Die Redaktion, aber auch die Schulgemeinschaft hofft, dass jetzt Routine einkehrt und der "EGoist" wieder in regelmäßigem Abstand erscheinen wird.
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