Drei Könige und weitere Szenen

Seit 1939 gibt es die Krippe in der Dreifaltigkeitskirche in etwa in der Form, wie sie heute noch zu sehen ist. Sie steht in einem umgebauten ehemaligen Beichtstuhl hinter Glas und wird als Ganzjahreskrippe bis zu 18 Mal mit jeweils neuen biblischen Szenen umgebaut. Etwas Besonderes sind auch viele handgeschnitzte Figuren, die einst von so namhaften Bildhauern wie Hans Hirsch aus Günzburg oder Anton Wendler aus Georgswalde geschaffen wurden. Bild: Hartl
Pünktlich zum Feiertag haben in den Krippen der Stadt die Heiligen Drei Könige Einzug gehalten. In der Dreifaltigkeitskirche ist das aber nur eine von 18 Darstellungen, die etwa alle drei Wochen wechseln - und zwar das ganze Jahr hindurch, nicht nur zwischen Weihnachten und Ostern. Diese Mühe mit regelmäßigem Auf- und Umbau machen sich die Amberger Krippenfreunde, die das immerhin 76 Jahre alte Exemplar im Seitengang der Pfarrkirche als Jahreskrippe betreiben.

Namentlich sind es Rudolf Daller und Josef Weigl, die sich dieser Aufgabe angenommen haben, die einst vom mittlerweile verstorbenen Vorsitzenden Georg Donhauser zugesagt worden war. Daller und Weigl führen sein Versprechen mit Hingabe fort. Jedes Mal, wenn sie fertig sind, schaut Weigl im Kirchenschiff gen Himmel und fragt (Donhauser): "Und Schorsch, passt's wieder?"
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