Drei schaffen Ausbildung zum Beikoch

So selbstbestimmt, wie sie die für sie passende Wohnform wählen möchten, so sehr möchten auch Menschen mit Behinderung einen Beruf ausüben, der zu ihnen passt. Stolz zeigten sich Lebenshilfe-Vorsitzender Eduard Freisinger, Geschäftsführerin Katrin Panek und die pädagogische Leiterin Isabel Wernekke, dass drei Beschäftigte der Jura-Werkstätten die Ausbildung zum Beikoch geschafft haben.

Sie verhehlen aber nicht, dass es sehr schwierig ist, eine Stelle auf dem freien Arbeitsmarkt zu bekommen - von 470 Beschäftigten hat es tatsächlich eine geschafft. Als vielversprechenden Ansatz wertet Wernekke die Kooperation mit Caritas-Seniorenheimen bezüglich Praktikumsstellen. "Das erstreckt sich auf Wäscherei und Hauswirtschaft", erklärt sie. Dies seien Bereiche, wo Menschen mit Behinderung gut arbeiten könnten.

Auch die Lebenshilfe ist ein Arbeitgeber und beschäftigt Menschen mit Behinderung. "Wir können ja nicht von anderen fordern, wenn wir das selbst nicht tun würden", so Wernekke. Katrin Panek ergänzt, dass je ein Mitarbeiter im Kindergarten und in der Küche des Wohnheims tätig sei. (san)
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