Dreifaltigkeits-Mittelschüler bekommen in der Schweppermann-Kaserne Einblick in den ...
Orientierungswoche im Kampfanzug

Für ein einwöchiges Praktikum fanden sich insgesamt 15 Schüler im Alter von 14 bis 16 Jahren der Dreifaltigkeits- Mittelschule in der Schweppermann-Kaserne unter der Leitung des Logistikbataillons 472 ein. Bild: hfz
Schülern die Anforderungen an den Beruf eines Soldaten und den Truppenalltag praxisbezogen nahezubringen, das waren Ziele einer Orientierungswoche. 15 Schüler der Dreifaltigkeits-Mittelschule im Alter von 14 bis 16 Jahren kamen dazu in die Schweppermann-Kaserne. Die Leitung hatte das Logistikbataillon 472.

Im Fokus stand das Kennenlernen der verschiedensten Tätigkeitsfelder. Um den Schülern ein möglichst realistisches Bild zu ermöglichen wurden auch der Sanitäts-Bereich, Aerologische Messzug, die Fahrschule und die Wehrverwaltung in unterschiedlichsten Stationen vermittelt.

Zunächst gab es für die Schüler neue Arbeitsklamotten, sprich Kampfanzüge. Dann eine Einweisung zum sicheren Verhalten innerhalb der Kaserne bevor es zur eigentlichen Praxis gehen konnte. Immer im Mittelpunkt waren laut den Verantwortlichen das Gespräch und der Meinungsaustausch mit jungen Soldaten, die ihre Laufbahn anhand von Beispielen erklärten. Jeder Tag hatte ein Schwerpunktthema, um möglichst alle Bereiche des Bataillons vorstellen zu können. Es ging um Nachschub, Transport, Instandsetzung, Versorgungs- und Stabsdienste. Den Jugendlichen wurden bei den jeweiligen Schwerpunktthemen die unterschiedlichsten Berufsanforderungen vermittelt - wie zum Beispiel das Berufsbild des Einzelhandelskaufmanns, Bürokaufmanns, IT-Systemkaufmann/-elektronikers, Mechatronikers, der Fachkraft für Lagerlogistik, des Speditionskaufmanns, Berufskraftfahrers oder Kochs - immer in Kombination mit dem Soldatenberuf. Daneben wurde auch ein kleiner Anteil an militärischer Ausbildung gezeigt.

Das Leben im Felde wurde durch den Grundausbildungszug praktisch dargestellt. Hier ging es auch um körperliche Fitness, die ein Soldat haben muss, beispielsweise bei einem Orientierungslauf in der Kaserne. Ein Karriere-Beratungsoffizier aus Weiden erklärte das Auswahlverfahren und den Bewerbungsweg zur Bundeswehr. Trotz der Hitze folgten die Schüler jeden Tag aufmerksam und motiviert den spannenden Vorstellungen und Ausführungen, bevor am Freitag der Praktikumsnachweis übergeben wurde.
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