Dreifaltigkeits-Mittelschule landet bei der Deutschen Meisterschaft im Ringen auf dem 5. Platz
Gut gekämpft im Bundesvergleich

Das Team der Dreifaltigkeits-Mittelschule vertrat sowohl Bayern als auch die Oberpfalz und Amberg gebührend mit Platz fünf bei der "Deutschen": Stehend von links Peter Leifridt (RC Amberg), Kevin Semjonow (R9), Thomas Gebele, Daniel Sacharow (R7), Stefan Makarow (R8), Dmitri Katkov (R8), Heinz Kotzbauer, kniend von links Leonardo Lursky (R6), Lukas Semjonow (R6), Arnild Murawski (R7), Timo Spieß (R7). Bild: hfz
Überraschend holten die Schüler der Dreifaltigkeits-Mittelschule schon vor Wochen den Titel eines Bayerischen Meisters im Ringen. Beim Deutschen Schulvergleich in Waldaschaff (kurz vor Aschaffenburg) belegte man nun als einziger Vertreter Bayerns in der Altersklasse III (Jahrgänge 2000 bis 2003) als "Amateur"-Schule hinter den Leistungszentren im Schulringen einen tollen fünften Platz unter den Augen vom Ringer-Bundestrainer Sven Thiele aus Leipzig.

Nach dreieinhalbstündiger Anfahrt und dem obligatorischen Wiegen (Kontrolle der fünf Gewichtsklassen), Einmarsch und Vorstellung aller Teilnehmer aus den 16 Bundes- ländern erwischte man in der Endrunde die schwierigere Gruppe.

Bombig abgeschnitten

Sowohl gegen den späteren Deutschen Schulmeister, Luckenwalde aus Brandenburg (0:5) als auch gegen den Drittplatzierten Dunningen aus Baden-Württemberg (2:3) verpassten die toll kämpfenden Amberger die große Überraschung. Trotzdem war das Abschneiden als bombig anzusehen (Platz fünf mit einem 3:2-Sieg über Seeheim-Jugendheim, Hessen).

In der Gewichtsklasse bis 43 Kilo ging Lukas Semjonow (R6) an den Start, bis 48 Kilo Daniel Sacharow (R7), bis 54 Kilo Kevin Semjonow (R9), bis 60 Kilo Dmitir Katkov (R8) und über 60 Kilo Stefan Makarow (R8). Als Ersatzringer waren dabei Arnold Murawski (R7), Timo Spieß (R7) und Leonardo Lursky (R6). Während der Wettkämpfe coachte Peter Leifridt vom Ringerclub Amberg fachmännisch die Schüler, die alle durch "seine Ringerschule" gegangen sind. Die Vorbereitung auf die Wettbewerbe lag in den Händen von Thomas Gebele, die Betreuung bei Heinz Kotzbauer. Bei der Siegerehrung erfuhren die Jungs viel Lob, da ihre Schule ja nicht mit einem Leistungszentrum Ringen gekoppelt ist. Motiviert wurden Schüler samt Betreuer durch den Hinweis, dass nächstes Jahr die Meisterschaft in Berlin läuft.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mittelschule (11033)Mai 2015 (7908)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.