Du wirst, was du denkst

Christian Bischoff stellt nicht gleich die Welt auf den Kopf, aber mit dem Schriftzug seines T-Shirts macht er schon mal einen Anfang.

Drei Mal füllte Christian Bischoff an einem Tag die Turnhalle der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule. Mehr als 700 Schülern und fast 500 Eltern brachte der Motivationstrainer seinen Satz "Du wirst, was du denkst" nahe.

"Denke in positiven Zielen, Träumen und Visionen", ist nur ein Beispiel für die motivierenden Worte des Mannes mit dem roten Stirnband, den Realschuldirektor Matthias Schall vorstellte. Nicht nur die Schüler der Realschule am Vormittag, sondern auch die Zuschauer am Abend wunderten sich über manche Aussage des Motivationstrainers.

Doch Bischoff verwies immer wieder auf die Wichtigkeit des episodischen Gedächtnisses: "In einer Woche habt ihr vielleicht vergessen, wie ich heiße, aber in einem Jahr könnt ihr euch noch immer an den Mann mit dem roten Stirnband erinnern."

Christian Bischoff, der mit 16 Jahren jüngster Profi in der Basketball-Bundesliga und mit 25 der jüngste Trainer war, gelang es, bereits nach wenigen Minuten die Zuschauer für sich zu gewinnen. Er band sie in seinen Vortrag immer wieder aktiv mit ein. Enthusiastisch, gewitzt und mit einem scharfen Blick für Emotionen und Gedanken seiner Zuhörer ausgestattet, brachte ihnen Bischoff die Bedeutung von Eigenverantwortung, Selbstvertrauen und der Macht der Gedanken näher.

Positives Denken führe zu positiven Gefühlen und diese wiederum zu positivem Handeln und erfolgreichen Ergebnissen. Schüler wie Eltern verließen die Vorträge mit einem breiten Lächeln, was sicherlich auch daran lag, dass kostenlose Umarmungen und gegenseitiges ernstgemeintes Lob für Wohlgefallen sorgten. Wer also jetzt beim Betreten der Realschule umarmt wird, braucht sich nicht zu wundern. "Free Hugs und viel Lob" lautet die Devise.
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