Durchs Netz geschlüpft
Kurz notiert

Schon toll, das Internet. Es ist grenzenlos - macht aber trotzdem die große Welt ganz klein. Und bringt Menschen zusammen. Das kann ein Wirtshaus auch. Aber Facebook kann's einfach besser. Da passen unbegrenzt viele Leute an einen Tisch. Um die wichtigen Dinge des Lebens zu diskutieren. Wie der berühmte Sack Reis, der in China umgefallen ist. Hat den eigentlich schon mal jemand aufgehoben?

Das müsste man doch auch über Facebook organisieren können. Eilt aber nicht. Dringender wäre da momentan die Suche nach einem entlaufenen Hund: Virtuell entsteht seit Mittwoch ein Netzwerk, dem sich bis gestern Nachmittag schon über 100 Mitsucher angeschlossen haben. Einfangen konnten sie den Jack-Russell-Terrier Mojito aber bislang nicht - er ist ihnen immer wieder durchs Netz geschlüpft. Seine Besitzerin hofft, ihren entlaufenen Liebling auf diesem Weg wiederzufinden.

Seitdem tourt der "kastrierte, sehr scheue Spanier" munter durch die virtuelle Welt. Aber anscheinend auch durch die reale. Die Facebooker haben ihn schon in Grafenwöhr gesehen, aber auch in Kropfersricht, in Burgstall, Poppenricht und Amberg. Gut zu Fuß, der kleine Kerl. Auf jeden Fall aber ziemlich gewitzt, weil ihn keiner zu fassen kriegt. Vielleicht ist die reale Welt ja doch größer als die virtuelle?

heike.unger@zeitung.org

Im Blickpunkt Söder bringt Steine ins Rollen

Amberg. Finanz- und Heimatminister Markus Söder wird die Wanderausstellung "Heimat auf Stein - 150 Jahre Katasterkarten und Steindruck" in Amberg eröffnen. Er kommt dazu am Montag, 2. Februar, um 15 Uhr ins Vermessungsamt am Kirchensteig 1.

Das weltweit größte Lithografie-Steinlager im Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung feierte 2014 sein 150-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass gehen Lithografie-Steine mit der ersten parzellenscharfen Vermessung Bayerns auf Wanderschaft. Die Platten aus dem Altmühltal touren von München aus durch den Freistaat. In der Wanderausstellung wird die Entwicklung des Steindrucks und der Kartenherstellung in Bayern erläutert. Die Objekte werden in jedem Regierungsbezirk zu sehen sein. Start ist in Amberg.

In der Ausstellung werden mehrere jeweils rund 50 bis 70 Kilogramm schwere Steine der ersten Vermessung gezeigt, unter anderem aus der Vilsstadt. Die Ausstellung ist vom 3. bis 23. Februar, jeweils Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 15 Uhr und Freitag von 8 Uhr bis 12.30 Uhr zu besichtigen.
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