Eckpunkte für das neue Parkhaus

Eine interne Projektgruppe der Stadtverwaltung hat dem Stadtrat eine Liste mit Eckpunkten für die Vergabe des geplanten Parkhauses an der Marienstraße vorgelegt. Die Mindeststandards wären demnach unverhandelbar, die Vergabekriterien könnten angepasst werden. Bei der Gesamtbewertung soll ein Punktesystem helfen. Die Gewichtung ist noch nicht erfolgt.

Mindeststandards

Schaffung und Bereitstellung von 1200 Stellplätzen für die Dauer des Vertrages.

Einhaltung der Vorgaben zu Ein- und Ausfahrten aus dem Verkehrsgutachten (insbesondere zur Rückstauvermeidung).

Einhalten der städtischen Lärmschutzvorgaben.

Übernahme oder Verlegung des bestehenden Regenrückhaltebeckens.

Stellplatzbreiten von mindestens 2,50 Metern.

Anschluss an die Parkleitsysteme der Stadt und des Klinikums.

Absprache mit dem Wasserwirtschaftsamt und dem Landesamt für Umwelt, um die frühere Bodensanierung nicht zu konterkarieren.

Vergabekriterien

Gebührenmodell: Normale Stellplätze möglichst nicht über den Preisen, die in der Altstadt gelten. Lösungen für Dauerparker ohne und mit reserviertem Parkplatz.

Zeitlicher Ablauf: Die Bauphase soll möglichst kurz sein.

Städtebauliche Gestaltung, Fassadenplanung.

Option, das bestehende Mariendeck durch weitere 400 Stellplätze zu ersetzen.

Inklusion: möglichst barrierearme Nutzungsmöglichkeiten.

Komfort: Noch größere Stellplatzbreiten als im Mindeststandard vorgegeben.

Größere Rückstausicherheit, als in den Mindeststandards genannt.

Nachhaltigkeit: Nutzung erneuerbarer Energien, Ladestation für Elektroautos.

Öffentliche Toilettenanlage.

Überzeugendes Konzept zur Dauer des Vertrages.

Forderungen des Investors an die Stadt. (upl)
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