Edelsfeld empfängt Spitzenreiter, Rosenberg Mit-Verfolger und Schlicht einen Absteiger
Knifflige Hausaufgaben

Einwurf unter genauer Beobachtung. Bild: Ziegler
Anders als bei den Herren der Schöpfung sind es bei den Fußballfrauen noch zwei, in der Oberliga noch drei Spieltage, bis die Vorrunde abgeschlossen ist. In den Ligen hat sich bereits weitgehend herauskristallisiert, wer vorne mitspielt und wer sich Sorgen um den Klassenerhalt machen muss.

Das Landkreistrio in der Bezirksoberliga hat Heimrecht und hat dabei knifflige Hausaufgaben zu lösen: Der TuS Rosenberg (4.) erwartet die SpVgg SV Weiden (5.), der FC Edelsfeld (8.) den Spitzenreiter TSV Neudorf und der stark gefährdete FC Schlicht (11.) den Landesliga-Absteiger SV Neusorg (9.).

In der Bezirksliga Nord ist Aufsteiger TSV Theuern (1.) Top-Kandidat auf den Titel. Die SpVgg Ebermannsdorf kletterte bis auf den dritten Platz. Der Abstand zum Führungsduo zwar schon beachtlich, aber die Ebermannsdorferinnen haben sich auch schon ein gutes Polster zum Abstiegsplatz gelegt, denn nach dem Rückzug des ASV Neustadt muss nur eine Mannschaft nach unten. Der TSV Theuern sollte beim wackeren Aufsteiger 1. FC Bergham den siebten Sieg im siebten Spiel einfahren können. Ein Selbstläufer wird die Aufgabe für die Elf von Trainer Bernd Polster aber sicherlich nicht.

Die SpVgg Ebermannsdorf hat ihre beiden bisherigen Heimpartien gewonnen, der Gast FT Eintracht Schwandorf (5.) auswärts einmal gewonnen und einmal verloren. Bei einem Sieg würden die Naabstädterinnen die SpVgg vom Platz auf dem Stockerl verdrängen. Interessant verspricht auch noch das Verfolgerduell FC Schwarzenfeld (4.) gegen den SV Altenstadt (2.) zu werden.

Freude herrscht bei der DJK Utzenhofen in der Bezirksliga Süd, die beim 5:0-Erfolg gegen den VfB Regensburg mehr als doppelt so viel Treffer als in den vorausgegangenen Partien erzielte. Platz drei ist der Lohn. Nun kommt mit dem TSV Deuerling eine Mannschaft, die zwar nur auf dem achten Platz rangiert, aber bei vier Unentschieden der ungekrönte Remiskönig der Liga ist und erst eine Begegnung (letzte Woche in Ziegetsdorf) verloren hat.

Wie nahe diese Mannschaften tabellarisch beieinander liegen, zeigt die Tatsache, dass sich der Gast aus dem Regensburger Land bei einem Sieg im Wirlbachstadion vor die Gastgeberinnen setzen würde. Diese bauen aber auf ihre Heimstärke mit drei Siegen und 9:2 Treffern aus drei Partien. Tabellenführer TV Barbing II peilt bei der SG Kallmünz/Hardt den siebten Dreier im siebten Spiel an.

Die Gastgeberinnen haben ebenso wie die DJK Daßwang (gegen die SpVgg Ziegetsdorf) derzeit die größten Sorgen um den Ligaerhalt.
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