Ein Großaufgebot

Aus allen Himmelsrichtungen waren die Rettungskräfte am späten Montagnachmittag zum Klinikum St. Marien angerückt. Neben der Amberger Feuerwehr rückten laut Stadtbrandrat Bernhard Strobl noch die Stadtteilwehren Ammersricht, Gailoh und Raigering aus - mit rund 60 bis 70 Leuten. Der Stadtlöschzug mit 25 Mann übernahm die Aufgabe, die von der Rauchentwicklung betroffenen vier Räume der operativen Intensivstation zu belüften.

Großalarm hatte es auch für das Rote Kreuz gegeben. Wie Bernd Lödel, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, ausführte, fuhren sechs Rettungswagen das Klinikum an. Des Weiteren wurden zwei Schnelleinsatzgruppen Behandlung und eine Transport alarmiert. Rund 45 Leute des Rettungsdienst standen für den Ernstfall parat. Vorsorglich hatte die Integrierte Leitstelle auch den in Weiden-Latsch stationierten Rettungshubschrauber Christoph 80 nach Amberg beordert. Um 16.37 Uhr war der Alarm bei der ILS eingegangen: zeitgleich als Notruf des Personals und über die Brandmeldeanlage. (san)
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