Ein Hoch auf das Hochfest: Konzert zu Dreikönig mal ernst, mal beschwingt

Unter dem Motto "Konzert zu Dreikönig" musizierten zum Hochfest Erscheinung des Herrn fünf Musiker in der Dreifaltigkeitskirche. Sopranistin Dorothe Plohs, Geigerin und Sopranistin Kathrin Ehrnsberger, Flötistin Birgitta Englhard, Cellistin Helena Grützner und Organist Christian Farnbauer bildeten eine homogene Gruppe. Feierlich eröffnete die wunderschön renovierte Orgel mit einem Präludium von Bach. Die dezenten Klangfarben führten zu himmlischer Muße vereint mit dem Gesang von Dorothe Plohs bei Cornelius' "Drei Könige". Danach ging es vor der Krippe weiter. Farnbauer wechselte ans Cembalo. Die Instrumentalisten trugen in verschiedenen Besetzungen barocke Sonatensätze von Telemann und Corelli vor, die keine Klarheit vermissen ließen. In barocker Beschwingtheit, doch auch mit Ernst, schollen Flöte, Geige, Cello und Cembalo durch den Raum, tanzend singend, betend. Den Charakter des Festtages unterstrich Regionaldekan Ludwig Gradl mit von ihm vorgetragenen Texten. Dorothe Plohs sang hell und klar "Jauchzet, frohlocket" aus einer Weihnachtskantate von Telemann. Das Cembalo durfte solistisch brillieren mit dem Präludium in C-Dur aus Wohltemperiertes Klavier von Bach. Den Abschluss bildete die Weihnachtskantate "Willkommen süßer Bräutigam" für zwei Soprane, Flöte und Generalbass. Der letzte Satz bereitete dem Publikum viel Freude, die Musiker trugen ihn noch einmal vor. Die Zuhörer spendeten rund 500 Euro für die Kirchenmusik der Pfarrei. (hfz) Bild: Hartl
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