Ein Kunstwerk der Sonnenkraft

GMG-Chef Peter Welnhofer (vorne Dritter von rechts) und Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Stephan Prechtl (Vierter von rechts) freuen sich mit den engagierten Schülern über das neue Photovoltaik-Kunstwerk. Die Projektteam-Leitung hatte Lehrer Achim Hüttner (Zweiter von rechts), unterstützt von Stadtwerke-Betriebsingenieur Stefan Prüfling (rechts). Alle Schüler zusammen mit der Big-Band waren beim ersten Dreh des Kunstwerks dabei. Bild: hfz

Es ist drei Tonnen schwer und 3,5 Meter hoch. Und trotz seiner Grundstoffe Stahl, Granit und Glas hat es etwas Luftiges: Das muss natürlich auch so sein für ein Solarkunstwerk, das sich jetzt im Hof des Gregor-Mendel-Gymnasiums dreht.

"Regenerative Energie einmal anders": So lautete der Titel dieses gemeinsamen Projekts von Schule und Stadtwerken. Das Thema sollte den jungen Leuten auf neue Weise nahegebracht werden - mit einem Solarkunstwerk-Wettbewerb. Die Gymnasiasten bildeten mit Feuereifer ein Projektteam unter der Leitung von Kunsterzieher Achim Hüttner und Schulleiter Oberstudiendirektor Peter Welnhofer. Mit Unterstützung von Stefan Prüfling, Betriebsingenieur der Stadtwerke, scheute diese Mannschaft keine Mühen, das Ziel Solarkunstwerk zu erreichen.

Bezug zur Oberpfalz

"Wir haben sehr darauf geachtet, dass wir dabei Materialien wie Granit, Eisen und Glas, die einen Bezug zur Natur und zur Wirtschaftsgeschichte der Oberpfalz haben, verwenden", erläutert Welnhofer. Und weiter: "Diese traditionellen Materialien werden mit der Moderne verbunden. Sie stehen für Solarstrom und umweltfreundliche, nachhaltige Energieerzeugung, für die auch die Stadtwerke stehen. Als Schule wollen wir damit auch unsere Vielseitigkeit beweisen, nämlich in naturwissenschaftlich-technologischer Ebene und wirtschaftswissenschaftlicher Orientierung in Zusammenarbeit mit dem Amberger Kommunalunternehmen." So entstehe ein künstlerisches Produkt, das das Zusammenspiel von Kreativität und Technologie darstellt.

Fürs Thema sensibilisiert

Ein großes Lob sprach der Oberstudiendirektor allen Projektteilnehmern aus, die sich nun auch darüber freuen, dass das fertige Kunstwerk mit seinem fast drei Tonnen schweren Betonsockel an ihrer Schule bleibt. "Wichtig ist und war für uns, die jungen Menschen für das Thema regenerative Energien und Ökostrom zu sensibilisieren", hob Stadtwerke-Chef Dr. Stephan Prechtl hervor, "ferner wollten wir, dass sich mit dem Thema, wie Strom regenerativ zu produzieren ist, auseinandergesetzt wurde. Unser Fachpersonal hat dabei gerne unterstützt."

Gesucht wird jetzt noch ein Name für das Solarkunstwerk. Jeder Gymnasiast, der mitmachen möchte, kann seinen Vorschlag in der Schule abgeben. Für die besten Ideen gibt es als Dankeschön kleine Preise.
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