Ein Mann kommt mit Schnittverletzungen ins Krankenhaus, das andere Opfer lehnt ärztliche ...
Mit Messer und Schere zugestochen

Vor einem Lokal in der Innenstadt ist es am Samstagmorgen zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen, bei der sich einer der beiden Kontrahenten eine Schnittverletzung zuzog. Und in einer Wohnung an der Gerresheimer wurde eine Schere zweckentfremdet. Das Opfer erlitt nach Polizeiangaben Verletzungen am Kopf.

Es war gegen 5.50 Uhr, als sich ein 29- und ein 26-Jähriger in der Georgenstraße in die Haare gerieten. Die beiden Männer standen nach Mitteilung der Polizei unter "erheblichem Alkoholeinfluss". Der Streit eskalierte: Der Ältere wurde mit einem Messer am linken Unterarm verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei fahndete erfolgreich nach dem geflüchteten 26-Jährigen und nahm ihn am Kurfürstenring fest. Das Messer entdeckten die Beamten in einem Schuh des Mannes, der 1,4 Promille hatte. Nach seiner Vernehmung durch Kripobeamte kam der 26-Jährige wieder auf freien Fuß.

Zur Klärung des Tatgeschehens ist die Kripo (09621/890-0) jetzt auf der Suche nach Zeugen, die die Auseinandersetzung beobachten haben.

Schauplatz Gerresheimer Straße: Am Sonntag gegen 1.50 Uhr wurde die 39-jährige Mieterin einer Wohnung nach Schilderung der Polizei "wegen eines lautstarken Streites ihrer zwei Gäste unsanft aus dem Schlaf gerissen".

Die Frau stand auf, um nachzusehen, was da los war. Sie habe dann mitbekommen, wie ein bislang unbekannter Mann mit einer Schere mehrmals auf den Kopf eines 29-Jährigen schlug beziehungsweise einstach. Der Frau gelang es, dem Angreifer die Schere wegzunehmen. Der Täter floh aus der Wohnung. Sein alkoholisiertes Opfer lehnte eine ärztliche Behandlung ab.

Doppeltes Pech für den 29-Jährigen: Die Beamten stellten fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Die nächsten drei Monate werde der Mann in einer Justizvollzugsanstalt verbringen müssen, schrieb die Polizeiinspektion in ihrem Pressebericht.

Begeistert war der Betroffene natürlich nicht, als er erfuhr, dass er einrücken muss. Ein 47-jähriger Polizist bekam dies zu spüren: Der 29-Jährige habe ihm ins Gesicht gespuckt, wurde mitgeteilt. Die Ermittlungen dauern an.
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