Ein paar Zahlen rund um das Kurfürstenbad

Etwa 400 000 Besucher nutzen Jahr für Jahr das direkt gegenüber der Stadtbrille gelegene Kurfürstenbad. Rund zehn Millionen Menschen sind in den vergangenen 25 Jahren so zusammengekommen, die sich im Amberger Bade- und Sauna-Tempel vergnügt haben.

Damit das uneingeschränkt möglich ist, müssen die Stadtwerke als Betreiber regelmäßig in die Anlage investieren. Allein zwischen 2007 und 2014 haben sich nach Angaben von Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Stephan Prechtl so etwa 20 Millionen Euro an Aufwendungen für Neuinvestitionen und Unterhalt summiert. Gekostet hat das Kufü übrigens einstmals 30 Millionen D-Mark, so Bäderchef Günter Schwarzer. Doch damit ist es nicht getan: Zusätzlich tragen die Stadtwerke das Defizit, das sich für den Betrieb des Kufü auftürmt: 2,5 bis 3 Millionen Euro sind das noch einmal - in jedem Jahr.

"Ein Gewinnbringer sind unsere Bäder also nicht gerade", so Prechtl. Eine massive Erhöhung der Eintrittspreise lehnen die Stadtwerke aber ab: Das Kurfürstenbad soll für alle erschwinglich bleiben. Lieber beschäftigt sich die eigens gegründete Arbeitsgruppe mit der Verbesserung der Energieeffizienz, mit effektiverer Wasseraufbereitung und optimierter Isolierung.

"Bevor wir am Personal sparen, machen wir doch lieber das", sagt Stephan Prechtl. (ass)
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