Ein Riesenschritt

Im Spitzenspiel der 2. Tischtennis-Bezirksliga-Süd gewannen die beiden Spitzendoppel. Die Rosenberger Ignaz Berger/Gökhan Poyraz (vorne links) bezwangen in vier Sätzen Jochen Schedlbauer/Wolfgang Schedlbauer, die Etzelwanger Walter Bielesch/Svatopluk Kaloc (rechts hinten) in drei Durchgängen Christian Jendretzke/Alexander Nedostup. Bild: Ziegler

Der TuS Rosenberg erobert mit einem 9:5-Erfolg gegen den SV Etzelwang Platz eins in der 2. Bezirksliga-Süd-Herren zurück. Um den Meistersekt kalt zu stellen ist es aber noch zu früh.

Vor einer für ein Tischtennisspiel großen Kulisse von 44 Zuschauern wiederholte der TuS Rosenberg den Vorrundenerfolg und machte einen ersten entscheidenden Schritt in Richtung Meisterschaft. Die Etzelwanger rutschten nach ihrer dritten Saisonniederlage hinter den TSV Neutraubling auf Rang drei.

Kaloc punktet doppelt

Die Partie begann mit Vorteilen für die Rosenberger, die sich mit einer 2:1-Führung aus den Doppeln eine gute Ausgangsposition verschafften. In den Spitzeneinzeln setzte sich Etzelwangs Nummer eins Svatopluk Kaloc zweimal durch. Jochen Schedlbauer musste sich Gökhan Poyraz und Ignaz Berger geschlagen geben. Letzterem unterlag er im Entscheidungssatz 17:19. In der Mitte behielten die Rosenberger die Oberhand. Alexander Nedostup und Jürgen Wieczoreck kamen gegen Walter Bielesch zu ungefährdeten 3:0-Erfolgen. Etzelwangs Nummer drei Wolfgang Höfer lag nach dem Sieg gegen Wieczoreck noch im Soll. Die 1:3-Niederlage gegen Alexander Nedostup kam für ihn unerwartet.

Carsten Strohmaier sorgte im ersten Durchgang mit einem Erfolg über Markus Munker für den aus Etzelwanger Sicht hoffnungsvollen 4:5-Zwischenstand. Gegen Christian Jendretzke (0:3) musste er dem Rosenberger zum 9:5-Gesamtsieg gratulieren. Ersatzmann Uwe Wagner war gegen Jendretzke in der ersten "Halbzeit" beim 0:3 untergegangen. Rosenberg übernahm mit diesem Erfolg die Tabellenspitze. Poyraz und Co. dürfen sich aber keineswegs in Sicherheit wiegen. Mit dem TSV Neutraubling und dem SV Burgweinting II warten noch zwei schwere Aufgaben auf den TuS.

Ein Sieg und zwei Niederlagen: So lautet die Bilanz des TTC Hirschau aus seinem Mammut-Wochenende. Die 4:9-Heimniederlage am Freitag gegen den SV/DJK Sulzbürg war einkalkuliert. Bis zur Halbzeit (4:5) hielten die Kaolinstädter gut mit. Dann kam der Einbruch. Der Doppelstart tags darauf begann mit einer Pleite. Ausgerechnet beim bislang sieglosen Schlusslicht Henger SV unterlagen die ohne Anton Brumbach angereisten Hirschauer mit 5:9. Sie waren dabei aber nicht gerade vom Glück verwöhnt. Alle fünf Entscheidungssätze gewannen die Gastgeber.

Klassenerhalt wohl sicher

Ein Zwischenspurt in der Spielmitte und drei gewonnene Entscheidungssätze bescherten Hirschau einen 9:7-Erfolg beim Tabellenvorletzten ASV Neumarkt. Mit jetzt sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze sollte für den TTC Hirschau das Saisonziel Klassenerhalt sicher sein.
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