Ein Trio noch in akuter Abstiegsgefahr

Endspurt in der A-Klasse Nord, denn nach dem zweiten Spieltag am Maifeiertag und dem Finale der englischen Woche am Sonntag, 3. Mai, wird man wohl ein erhebliches Stück weiter sein, was das sportliche Wohl (Aufstieg) und Wehe (Abstiegssorgen) betrifft. Für den Titel kommen in der Reihenfolge nur noch der 1. FC Neukirchen, der FSV Gärbershof und der TuS Schnaittenbach in Frage.

Der Spitzenreiter muss zunächst zur SG Ehenfeld/Hirschau, die noch den einen oder anderen Punkt benötigt, um den Ligaerhalt auch theoretisch abzusichern - allerdings sind sieben Punkt Vorsprung vor dem Abstiegsrelegationsplatz schon ein kleines Polster. Dann erwartet der kleine FCN die kleinen Indianer aus Sorghof, die mit 24 Punkten zwei mehr als die SG Ehenfeld eingesammelt haben und das sollte in der Praxis für ein weiteres Jahr A-Klasse reichen.

Der FSV Gärbershof erwartet den TSV Theuern, der mit 25 Punkten eigentlich durch sein sollte und fährt dann zum FC Großalbershof und am Forsthof ist es gar nicht einfach, einen Auswärtssieg zu stemmen. Der TuS Schnaittenbach erwartet den im tiefen Abstiegssumpf steckenden FC Kaltenbrunn und darf danach bei der DJK Seugast antreten, die als Vorletzter der Liga auch von existenziellen Sorgen geplagt ist. Somit steht das Führungstrio nicht vor Feiertagsausflügen, sondern sieht sich ganz schön gefordert.

Die größten Sorgen um den Ligaverbleib machen sich der TSV Neudorf/Luhe, Seugast und Kaltenbrunn. Die SG Neudorf hat vier Zähler Vorsprung vor der DJK Seugast und möchte diesen durch den einen oder anderen Punktgewinn gegen den FV Vilseck II und beim TSV Theuern ausbauen. Nach dem Fehlstart in die englische Woche brauchen Seugast und Kaltenbrunn dringend Punkte, sonst wird es langsam zappenduster. Die DJK versucht ihr Glück zunächst beim SV Michaelpoppenricht, der eine grundsolide Saison gespielt hat, und danach gegen den Rangdritten aus Schnaittenbach.

Ähnlich schwierig ist die Lage auch für den FC Kaltenbrunn, denn in Schnaittenbach gibt es wohl auch wenig zu erben, und mit dem TSV Kümmersbruck stellt sich wohl auch nicht das richtige Trostpflaster vor. Rechnerisch geht die gefährdete Zone derzeit sogar noch bis Platz sechs, aber die bisherige Punkteausbeute lässt eigentlich vermuten, dass mit 25 und mehr Punkten die Liga auf alle Fälle für ein weiteres Jahr gebucht werden kann.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.