Eine glückliche Kombination
Angemerkt

Es war schon eine tolle Idee, das mit den Senioren-Tagen. Gemeint ist natürlich nicht die Umbenennung in "50 plus Fit+Aktiv Tag". Und auch nicht die Verkürzung von zwei vollen Tagen auf einen Nachmittag macht den Erfolg aus. Es ist schlicht die Verlegung auf den verkaufsoffenen Sonntag. Viele Besucher verbinden einen Stadtbummel durch Amberg mit einer informativen Stippvisite im ACC, um sich über die Fragen des Alters zu informieren. Nicht unbedingt des eigenen. Viele kommen, weil sie sich um Mama und Papa, um Oma und Opa sorgen.

Denn tatsächlich kommen sich viele ältere Menschen alt vor, wenn sie eine Veranstaltung für alte Menschen besuchen. Die Jungen haben da weniger Hemmungen. Sie fragen nach, wie sie ihren Eltern helfen können, welche Unterstützung zu finden, wenn sie ihre Angehörigen bis ins hohe Alter daheim versorgen. Und für sich selbst nehmen sie meist auch eine ganze Reihe von guten Tipps mit. Denn alt werden wir alle einmal. Es fragt sich nur, wie?

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Leute Fernsehpreis für einen Amberger

Amberg/Köln. (hou) Als am Donnerstag vor 1400 geladenen Gästen in Köln der Deutsche Fernsehpreis vergeben wurde, stand erstmals ein Amberger auf der Bühne. In der Kategorie "Bester Mehrteiler Dokumentation" siegte die mit enormem Aufwand betriebene Produktion "24 Stunden Jerusalem" des Bayerischen Fernsehens. Zu dem Team, das die Auszeichnung entgegennahm, zählte auch Professor Hubert Graf von Spreti (64), der die Redaktion des ungewöhnlichen Projekts inne hatte. Es wurde 2013 in Szene gesetzt.

Spreti, ein Sohn des ehemaligen Amberger Bürgermeisters Carl Graf von Spreti , ist ein weltweit anerkannter Filmfachmann, er hatte mit "Kino, Kino" eine eigene Sendung im Bayerischen Fernsehen und zeichnete unterdessen mehrfach als Redakteur für Produktionen verantwortlich, die in Bayern mit Preisen ausgezeichnet wurden.

Hubert von Spreti hatte in den 1970er Jahren seine Heimatstadt verlassen und war später journalistisch tätig geworden. Mehrere Jahre arbeitete er als Korrespondent in Los Angeles. "24 Stunden Jerusalem", mit 70 Kamerateams aufgenommen, setzte sich in Köln gegen die Dokumentationen "Tagebücher des Ersten Weltkriegs" und "Die Deutschen und die Franzosen" durch.
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