Eine Herzenssache

Dem neuen Vorstand gehören (von links) Schriftführerin Christl Luber, ärztlicher Beirat Professor Dr. Anton Scharl, Vorsitzende Brigitta Schöner, Revisor Michael Bader, Kassier Birgit Auers und stellvertretende Vorsitzende Evi Junker-Zitzmann an. Bild: ads

Die alte Vorsitzende ist zugleich die neue: Brigitta Schöner bleibt an der Spitze des Fördervereins Frauengesundheit Oberpfalz. Die Gesundheit der Bürger ist nicht nur dem Verein ein Anliegen, sondern auch dem ärztlichen Beirat, Professor Dr. Anton Scharl.

Der Chefarzt der Gynäkologie am Klinikum St. Marien in Amberg sprach über "Komplementäre und alternative Medizin in der Krebsbehandlung". Zuvor aber blickte FFGO-Vorsitzende Brigitta Schöner auf 2014 zurück. Das offenes Atelier, ein Angebot für krebskranke Frauen, sei erweitert worden: Neben Mittwochabend sei nun auch an einem Vormittag das Malen mit therapeutischer Begleitung möglich.

Laut Schöner schaffte der Förderverein Geräte zur Lichttherapie für die Behandlung von krebskranken Frauen im Klinikum an. Schnupperkurse wurden ebenfalls angeboten: Nicht nur Bewegung standen im Mittelpunkt. Aufgegriffen wurde das Thema Integrative Onkologie, die eine ganzheitliche Behandlung von Krebskranken beinhaltet. Erfreulich sei, dass die Herzkissen-Aktion weiterlaufe. Dafür zeichnet Schatzmeisterin Birgit Auers und ihr Nähteam verantwortlich. Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, ist laut Professor Dr. Anton Scharl in den vergangenen Jahren gesunken, die Überlebenschance hingegen gestiegen.

Die Diagnose Krebs sei für viele ein heilsamer Schock, denn sie löse einen Wandel zur gesunden Lebensführung aus. Alternative Medizin bei Krebs bezeichnete Scharl als dumm, komplementäre Medizin mit Akupunktur, Homöopathie und Phytotherapie hingegen sei sinnvoll.
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