Eine Mini-Chance

Sascha Turnhöfer (hinten) wartet mit dem Zuspiel noch einen Moment, bis Christian Domeier (vorne rechts) in Position gefahren ist. Voller Einsatz ist gefragt, denn viel schwerer könnte der Heimspieltag des RSC Amberg nicht sein. Zu Gast beim abstiegsgefährdeten Regionalliga-Neuling sind Tabellenführer SB DJK Rosenheim und der Tabellenzweite SVK Ravensburg. Bild: Ziegler

Gegen Regionalliga-Spitzenreiter Rosenheim rechnen sich die Rollstuhlbasketballer des RSC Amberg nicht allzu viel aus. Gegen den Tabellenzweiten Ravensburg zumindest etwas mehr. Aus gutem Grund.

So teuer wie möglich verkaufen wollen sich die Amberger Rollstuhlbasketballer am Samstag, 28. Februar, um 10 Uhr in der triMAX-Halle gegen den Regionalliga-Tabellenführer SB DJK Rosenheim. Der trifft dann in der zweiten Partie um 12 Uhr auf den punktgleichen Tabellenzweiten SVK Ravensburg. Der Gewinner des Topspiels geht als Favorit auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga in die restlichen Spieltage. Um 14 Uhr wird dann die Partie Amberg gegen Ravensburg angepfiffen.

Hier rechnen sich die Gastgeber schon etwas mehr aus als im ersten Spiel. In der Vorrunde unterlagen die Amberger den Schwaben nur knapp mit 52:57 - eine Niederlage, die durchaus Mut macht.

Regionalliga-Neuling RSC Amberg, der Platz sieben des Neunerfeldes belegt, startete mit zwei Niederlagen in die Rückrunde. Durch fünf Ausfälle geschwächt hatten die Amberger beim 35:60 gegen den Tabellenfünften RSV Bayreuth keine Chance. In der ersten Hälfte spielten die Gäste noch konzentriert und hielten ganz gut mit (22:23). Der Bruch kam jedoch zum Ende des drittel Viertels nach einem 22:0-Lauf der Bayreuther. Hier machte sich vor allem auch die fehlende Kondition und Abschlussschwäche der Amberger bemerkbar. Das Spiel gegen den Sechstplatzierten USC München war sehr eng, keine Mannschaft setzte sich entscheidend ab (Halbzeit 32:29 für München). Zu Beginn der letzten Spielminute stand es 58:55 für die Oberbayern, Amberg vergab zwei Korbversuche und im Gegenzug gelang es nicht, den Defense-Rebound zu bekommen. 20 Sekunden vor Schluss misslang der Drei-Punkte-Versuch des RSC und die Münchner machten im Gegenzug mit dem 60:55 alles klar.
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