Einer ist Schamane

1965 verließ der letzte Abschlussjahrgang die Oberrealschule Amberg, die anschließend in Gregor-Mendel-Gymnasium umbenannt wurde. Nach 50 Jahren trafen sich die ehemaligen Klassenkameraden wieder - und hatten sich natürlich ganz viel zu erzählen. Bild: hfz

Als sie 1965 ihr Reifezeugnis bekamen, hieß das GMG noch Oberrealschule. 50 Jahre nach ihrem Abitur haben sich elf der damals 19 Schüler wieder getroffen.

Zunächst sahen sich die ehemaligen Schüler der Oberrealschule am Gregor-Mendel-Gymnasium um, Studiendirektor Helmut Raschka führte sie durch das Haus.

Hoch erfreut waren die ehemaligen Abiturienten, dass ihr damaliger Mathe- und Physiklehrer Hermann Meier an dem Treffen teilnahm. Ihm bescheinigten sie eine hohe fachliche und menschliche Qualität. Eine Bilder-Show aus alten Zeiten rief Erinnerungen bei den Männern wach.

Gerade mal elf Prozent

Interessant war, was aus den ehemaligen Abiturienten geworden ist - 10 der 19 wurden Lehrer. Die anderen machten Karriere als Chemiker bei einem Konsumgüter-Konzern, Professor für Physik, Diplom-Steuerberater, Abteilungsleiter für die technische Planung Fernsehen und Hörfunk beim Bayerischen Rundfunk, Architekt und Arzt. Ein Teilnehmer bezeichnete sich als "Lebenskünstler", ein weiterer als Schamane. Ein Mitschüler erinnerte sich, dass 1956 in die Oberrealschule 82 Schüler eingetreten waren - lediglich neun davon erreichten neun Jahre später auf direktem Weg das Abitur. Dies seien gerade mal elf Prozent gewesen. Die anderen zehn Abiturienten von 1965 waren entweder Wiederholer oder kamen von externen Schulen.

Nach dem Kurzreferat "Physik - was kann es Schöneres geben" eines Professors an einem physikalischen Institut einer Uni pilgerten alle zum Bergfest, um gemütlich das Jahrgangstreffen zu feiern.
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