Einmal Wehr, immer wer
Angemerkt

Es ist ein Phänomen: Das Feuerwehr-Gen vererbt sich eigentlich fast immer von Generation zu Generation. Gerade diese Verbundenheit ganzer Familien stellte Stadtbrandrat Bernhard Strobl beim Festakt zum 150. Geburtstag heraus.

Eigentlich erstaunlich, denn wer übernimmt schon gern freiwillig die Pflicht, an 365 Tagen im Jahr zu jeder Uhrzeit aufzuspringen, um anderen Menschen zu helfen, die in Not geraten sind? Geld gibt es dafür nicht. Was ist also die Motivation über viele Generationen hinweg? Die Antwort klingt altertümlich und ist trotzdem modern: Kameradschaft.

andrea.mussemann@derneuetag.de

Nachgefragt

Stromausfall im Stadt-Norden

Amberg. (upl) Und auf einmal gingen in Ammersricht, auf der Luitpoldhöhe, am Eisberg, in Eglsee und in der Innenstadt die Lichter aus: Der ganze Stadt-Norden war am Freitagabend von einem Stromausfall betroffen. Wie der Störungsdienst der Stadtwerke mitteilte, kam es kurz vor Mitternacht zu einem Problem bei der Übergabe des Stroms vom Netz des Bayernwerks in das der Stadtwerke. Ein Transformator sei ausgefallen. Die Mitarbeiter der Stadtwerke hätten dann schnell reagiert und auf einen Reserve-Trafo umgeschaltet. Der Ausfall dauerte etwa vier Minuten. Zu Beginn des Samstags stand dann ganz Amberg wieder wie gewohnt unter Strom.

Polizeibericht

Auf der Rückbank schläft ein Fremder

Amberg. (roa) Diesen Fahrgast wollte er ganz bestimmt nicht nach Hause befördern. Ein 31-Jähriger aus dem Landkreis stieg Samstagmorgen, 4.20 Uhr, in sein unversperrtes Auto. Er wollte aus der Amberger Innenstadt nach Hause fahren. Dann der Schreck: Auf der Rücksitzbank seines Opel Corsa saß ein junger Mann, der dort offensichtlich seinen Rausch ausschlafen wollte. Der Fahrzeugbesitzer forderte den Betrunkenen auf, auszusteigen - doch vergebens.

Deshalb rief der 31-Jährige die Polizei zu Hilfe. Das machte den 19-Jährigen aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab so aggressiv, dass er prompt von den Beamten zur Ausnüchterung in die Haftzelle der Polizeiinspektion gebracht werden musste.

Der Fahrzeugführer erhielt abschließend von der Polizei noch die Personalien des ungebetenen Fahrgastes, da dieser nicht nur in seine Hose, sondern auch ins Auto uriniert hatte.
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