Elektronische Anzeigen informieren die Fahrgäste
Busse in Echtzeit: Stand der Technik

Nahezu 15 Jahre liefen die alten Fahrgastanzeigen am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Amberg - jetzt hat eine neue Generation Einzug gehalten. "Echtzeiten" und das sofortige Erkennen von Verspätungen lauten die Schlagworte. Oder wie es Hans-Jürgen Haas, Geschäftsleiter des Zweckverbandes Nahverkehr Amberg-Sulzbach (ZNAS), in der Versammlung des Gremiums formulierte: "Die neuen Fahrgast-Informationsanlagen entsprechen jenem Stand der Technik, wie er in größeren Städten üblich ist." Überwunden sind unterdessen die ersten Stolpersteine, die es bei der Datenübertragung gegeben hatte.

Angezeigt werden nun die Nummer der Buslinie, die aktuelle Uhr- sowie die nächste Abfahrtszeit und auch die Anzahl der noch zu wartenden Minuten bis zum Start der nächsten zwei Busse. Zusätzlich kann noch ein Text eingegeben werden, etwa bei winterlichen Witterungsproblemen oder wenn beispielsweise eine Haltestelle wegen Sperrungen nicht angefahren werden kann. Auf der Übersichtsanzeige am ZOB-Zugang ist zu lesen, welche Ziele zu welcher Zeit von welcher Linie ab welchem Bussteig bedient werden. Als weiteren Baustein zur Barrierefreiheit betrachtet es der ZNAS, dass für blinde Menschen zwei Druckknöpfe angebracht sind, mit denen Textansagen zu den Abfahrtszeiten abgerufen werden können. Elektronische Informationsanlagen sind außer in Amberg auch in Auerbach, in Sulzbach-Rosenberg, in Kastl, Schmidmühlen und Schnaittenbach installiert.
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