Empfang: 20 Jahre Kooperation mit Eurostudio Landgraf
Stehende Ovationen

Mit einem dezenten Glas Sekt und nicht in operettenhafter Bühnenopulenz würdigten die Stadt und der Tourneetheater-Betrieb Eurostudio Landgraf die seit 20 Jahren andauernde Kooperation zum Bespielen des Stadttheaters (von links): Kulturreferent Wolfgang Dersch, Joachim Landgraf, Oberbürgermeister Michael Cerny und der Vorsitzende der Freunde des Stadttheaters und frühere Kulturamtsleiter, Norbert Fischer. Bild: Huber
Großen Applaus erntete am Donnerstag nicht nur das Schauspielensemble nach der bravourösen Aufführung von "Verrücktes Blut". Außerordentlich viel Zustimmung erhielt auch Joachim Landgraf, Chef des Eurostudios Landgraf, für die 20 Jahre andauernde Zusammenarbeit mit der Stadt.

Bei einem Empfang im Foyer des Theaters, und im Beisein aller Amberger Bürgermeister, einiger Stadträte und einer Delegation der Konzertdirektion wurde die fruchtbare Kooperation gewürdigt. Oberbürgermeister Michael Cerny verwies auf eine "mehr als vertrauensvolle Zusammenarbeit". "Das war von Anfang an eine ganz tolle Geschichte!"

Dass die ersten Kontakte bereits 40 Jahre zurückliegen, daran erinnerte Landgraf. Früh habe er Amberg schätzen gelernt. Erste Gespräche mit Achim Kubeng, dem damaligen Theaterberater, hätten schließlich 1994 zu der anfangs auf zwei Jahre beschränkten Zusammenarbeit geführt. Mit Dr. Christiane Schmidt als erster Mitarbeiterin vor Ort habe die immer enger werdende Kooperation dann eine "fabelhafte Begleitung" gefunden. Amberg stelle für ihn etwas "Außergewöhnliches dar", von hier seien Aufführungen gestartet, die auch eine gute Portion Theatergeschichte geschrieben hätten.

Aus der Runde der geladenen Gäste gab es ebenfalls ausschließlich Lob. Der langjährige Kulturamtsleiter und jetzige Förderkreis-Vorsitzende, Norbert Fischer, sprach von einer "Win-Win-Situation" und Bürgermeisterin Brigitte Netta von einer "Erfolgsgeschichte". Kulturreferent Wolfgang Dersch beschrieb die Zusammenarbeit als eine Konstante, und wichtigen Bestandteil im Amberger Kulturleben. "Wir können uns auf Landgraf verlassen und sind damit sehr glücklich."

Einig war sich die Runde allerdings auch in der Auffassung, das Publikum mehr dazu bewegen zu müssen ins Theater zu kommen. Denn nicht zuletzt bei den Zuschauern stehe ein Generationswechsel in Haus.
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2014 (8409)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.