emz-Hanauer stiftet hochspezialisiertes System für OTH
Neues Schallsystem

"Unscheinbar, aber ein Juwel": So hat Prof. Dr. Matthias Mändl (rechts) das neue Schallmesssystem bezeichnet, das er von emz-Entwicklungsleiter Ulrich Deml (Zweiter von links) entgegennahm. Mit dabei waren Martin Lottner (links), Produktqualifizierer Mechanik bei emz, und Prof. Joachim Hummich, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Umwelttechnik. Bild: hfz
Durch eine Spende der Nabburger Firma emz-Hanauer ist die Messtechnik im Labor für Akustik und Schallanalyse - kurz LAuS - an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden auf dem aktuellsten Stand. Die Kooperation zwischen dem Unternehmen und der OTH begann schon 2009: emz hatte zur Unterstützung der Lehr- und Forschungsarbeiten ein Akustikmesssystem als Dauerleihgabe gestiftet.

Im Vergleich zu damals ist mit dem erneuerten System der Sinus Messtechnik Leipzig die Kapazität verdoppelt worden. Bis zu 16 Kanäle können damit laut OTH gleichzeitig gemessen und analysiert werden. Außerdem erlaubten die neuen Verstärker die Speisung von allen denkbaren Mikrofonarten mit bis zu 200 Volt. "So viel Hightech hat seinen Preis", heißt es in einer Presseinfo der Hochschule, "rund 16 000 Euro kostet allein die Hard- und Software des erneuerten Messsystems".

Mit dieser Investition ins Labor ermögliche emz-Hanauer den Studierenden eine Ausbildung an modernsten Geräten. Dieses Engagement bringe auch Vorteile für die Firma, die elektromechanische und elektronische Komponenten für Haushaltsgeräte herstellt und seit vielen Jahren im Partnercircle der OTH ist. Sie nutzt nämlich LAuS für die geräuschtechnische Optimierung ihrer Produkte im Zuge von industriellen Abschlussarbeiten und Laboraufträgen.
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