Endlich gecheckt: Das Amberger Modell

Die Idee zu "Endlich gecheckt - Lernen im Amberger Modell" war mit den Studiengebühren gekommen. Um diese zu finanzieren, sollten Studenten der Ostbayerischen Technischen Hochschule, die damals noch Fachhochschule hieß, sich sozial engagieren. Als das Amberger Modell ins Leben gerufen wurde, war es ein bundesweit einmaliges Projekt.

Die Studiengebühren sind längst wieder abgeschafft, doch das soziale Engagement von Studenten ist geblieben. Sie geben weiterhin Nachhilfe für Kinder aus sozial benachteiligten Familien, die der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) vermittelt. Den Betrag, den sie dafür bekommen, finanziert der Lions-Club. Dessen neuer Präsident, Kulturreferent Wolfgang Dersch, ist sehr angetan von diesem Projekt. Er freut sich, dass es funktioniert - umso mehr, wenn er hört, wie sehr sich durch die Nachhilfe die Kinder in der Schule verbessert haben und welche Noten jetzt in ihren Zeugnissen stehen. "Es ist auf jeden Fall eine gute Sache", sagt er.

SkF-Vorsitzende Marianne Gutwein pflichtet ihm bei und spricht von einem nachhaltigen Projekt. So sieht es auch ihre Kollegin Sabine Baumeister-Kiener, die "Endlich gecheckt" betreut und dies laut Dersch mit viel Herzblut tut. "Ein Mädchen hat dadurch sogar die Mittlere Reife geschafft", freut sie sich über diesen Erfolg. (san)
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