Engel als Ochs und Esel

Der Erzengel Gabriel teilt seine himmlische Heerschar für die Jobs auf Erden ein - vergeben wurden auch die Rollen für Ochs, Esel und Schafe. Bild: hfz

Die Max-Josef-Schulfamilie hat Weihnachten gefeiert - mit Engeln in geheimer Mission. Und selbst die himmlischen Wesen lassen sich vom Jesuskind anrühren.

Wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten versammelte sich die Schulfamilie der Max-Josef-Grundschule in der festlich geschmückten Aula, um den vielen einstudierten Beiträgen zu lauschen. Rektor Manfred Reindl freute sich, als er in die vielen gespannten Gesichtern von Schülern, deren Eltern und den Pädagogen blickte. Sein Dank galt den Kindern und den Lehrerinnen für die Mühen und das Engagement.

Ein Gedicht-Klassiker

Den Anfang machten die Jüngsten. Mit erstaunlicher Sicherheit trug die 1 a das klassische Gedicht "Knecht Rupprecht" von Theodor Storm vor, ehe sie die Zuhörer aufforderte, das bekannte Lied "Dicke, rote Kerzen" mitzusingen. Der Chor gab ebenfalls eine Kostprobe seines Könnens. Rasch wurde gleich darauf die Bühne bestückt. Mit Spannung erwarteten alle das über viele Wochen hinweg einstudierte Theaterstück. "Engel in geheimer Mission" lautete der Titel.

Die Zuschauer sahen die versammelte himmlische Schar. Das Weihnachtsgeschäft interessierte sie nur wenig, bis Engel Gabriel eine Neuerung verkündete: Dieses Jahr sollte die Weihnachtsgeschichte auf der Erde wiederholt werden. Dazu benötigte er seine Engel. Die anfängliche Begeisterung wandelte sich schnell in Entsetzen, da die himmlischen Wesen als Esel, Ochs und Schafe ihren Dienst tun mussten.

Da hatte es der Wirt-Engel noch am besten erwischt. Nach der Einteilung nahm die Geschichte auf der Erde ihren Lauf. Alle erfüllten ihren "Job" mit Bravour. Nur derjenige, der den Esel machen musste, verlangte zu Beginn eine Erschwerniszulage - er habe schließlich auch noch Lasten zu tragen.

Keiner will in den Himmel

Als nun aber das Kind geboren und der Job erledigt war, wollte kein Engel zurück in den Himmel. Sie waren so erfüllt von der Nähe des Jesuskindes, dass sie ihre Rolle bei ihm weiter ausüben wollten. Die Zuschauer, die während der Aufführung sehr gelacht hatten, belohnten die jungen Akteure mit großem Applaus. Die 3 b sang ein fetziges Lied, der Chor stimmte traditionelle Weihnachtslieder an, die Zuhörer erfreuten sich an den klaren Stimmen der Kinder. Ehe alle das Lied vom Licht sangen, führte die 2 a noch einen Lichtertanz auf.
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