Entscheidung akzeptieren
Angemerkt

Die Martinshöhe und das umstrittene Grundstück liegen mitten im Sprengel der Pfarrei St. Michael. Dennoch ist es St. Georg, das nun Probleme mit den Anwohnern hat. Die rund 1500 Quadratmeter zwischen Lessing- und Erich-Kästner-Straße sind im Besitz der Innenstadtpfarrei. Geplant war an dieser Stelle ursprünglich eine Art kleines Pfarrzentrum, um den von der Kirchenstiftung St. Georg betriebenen integrativen Kindergarten Sebastian mit der Pfarrei räumlich zu verbinden. Eine gute Idee, die nicht umgesetzt wurde - zu aufwendig und zu teuer.

Heute ist die Pfarrei froh, vor zehn Jahren dieses Geld nicht ausgegeben zu haben, denn sie benötigt es jetzt für die längst überfällige Sanierung der Friedhofskirche. Da beginnt das Problem. St. Katharina nicht zu erneuern, wäre ein großer Fehler. Den Anwohnern der Lessingstraße ein Gebäude vor die Nase zu stellen, wäre unpopulär, aber erlaubt. Denn Baurecht besteht.

Die Stadt war und ist gut beraten, das Vorhaben des Investors mit den betroffenen Nachbarn zu besprechen, das Sechsfamilienhaus abzuspecken und weiter nach Alternativen zu suchen. Doch lange wird das Baureferat wohl nicht mehr gewillt sein, die Pläne immer wieder über den Haufen zu werfen. Im Interesse aller wird es eine relativ rasche Entscheidung herbeiführen wollen, die dann alle akzeptieren müssen. Ob sie wollen oder nicht.

thomas.kosarew@zeitung.org

Polizeibericht Schmuck-Räuber entkommen

Amberg. (roa) Die Verkäuferin hatte schon eine Vorahnung, als ein Mann am Samstag gegen 9.30 Uhr ihr Schmuckgeschäft an der Rathausstraße betrat. Irgendwie kam ihr der Kunde "komisch vor", deshalb folgte sie ihm kurzerhand in den hinteren Bereich des Ladens.

Diese Gelegenheit der Abwesenheit nutzte eine zweite Person: Sie entwendete aus einer Vitrine drei Schmuckstücke im Gesamtwert von rund 1500 Euro. Im Anschluss flüchteten beide Männer in verschiedene Richtungen, sie konnten trotz kurzzeitiger Verfolgung unerkannt entkommen.

Die Täter, vermutlich Osteuropäer, sind circa 180 Zentimeter groß. Einer wird auf etwa 50 Jahre geschätzt, mit schlanker Figur. Seine Haare sind grau und extrem kurz. Der Täter trug Jeans, eine schwarze Jacke, schwarze Halbschuhe und führte einen schwarzen Rucksack bei sich.

Der zweite Mann ist vermutlich um die 55 Jahre alt. Er hatte eine grau-blaue Jacke an und trug eine auffällige Ledertasche quer über den Oberkörper. Die Kleidung der beiden Schmuck-Räuber wirkte insgesamt ungepflegt und verschlissen. Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Amberg entgegen.
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