Er war der Architekt des Eisstadions
Verstorben

Amberg. (kan) Ende dieses Monats wäre er 92 Jahre alt geworden. Doch es war ihm nicht vergönnt, diesen Geburtstag noch zu erleben. Am Ostersamstag ist Egmont Liebl gestorben - der Vater des Eisstadions. Der Trauergottesdienst ist erst am Freitag, 24. April, um 10 Uhr in der Georgskirche, die Urnenbeisetzung anschließend (11 Uhr) auf dem Katharinenfriedhof.

"Liebl hat mit seinen Plänen für das später modernisierte Eisstadion Amberger Sportgeschichte geschrieben", hieß es in einer Würdigung zum 90. Geburtstag des Diplom-Ingenieurs. Liebl zählte 1950 zu den Mitbegründern des ERSC Amberg. Der Architekt mit dem Hobby Eiskunstlauf und seine damaligen Mitstreiter waren von der Idee besessen, für den Club und Amberg ein Stadion zu errichten. Am 28. November 1964 war der große Tag schließlich gekommen: Die Arena am Schanzl wurde eingeweiht. Bereits 1967 rechnete sich die Anlage. "Wir sind ein hohes Risiko eingegangen, aber wir waren nach drei Jahren im Plus", erzählte Liebl stolz, als die Amberger Zeitung 2003 eine Reportage über ihn, seine Frau Ilse und die Geschichte des Eislaufens in Amberg schrieb. Die Liebls lernten sich übrigens beim Schlittschuhlaufen kennen.
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