Erasmus-Gymnasium braucht Sanierung - ÖDP vor Ort
Klassenzimmer zuerst

Oberstudiendirektor Peter Seidl (links) informierte die Vertreter des ÖDP-Stadtverbandes, zu denen auch Landesvorsitzender Klaus Mrasek (Vierter von links) zählte, über die baulichen Zustände im Erasmus-Gymnasium. Bei einem Rundgang zeigte er auch Klassenzimmer, von denen viele zuallererst einer Sanierung bedürften. Bild: wpt
Das Erasmus-Gymnasium feiert 2026 sein 400-jähriges Bestehen. Spätestens bis dahin will es "mit einem neuen Erscheinungsbild glänzen". Das wäre der Wunsch von Oberstudiendirektor Peter Seidl, der darin Unterstützung von der ÖDP erfährt. Der Stadtverband kam zu einem Besuch und wollte "die Nöte eines Schulleiters vor Ort genauer betrachten", wie es Landesvorsitzender Klaus Mrasek formulierte.

Viele Räume, die über die Jahrzehnte von Tausenden Schülern besucht wurden, seien sichtlich abgenutzt und bedürften dringend einer Sanierung. "Wir möchten vor allem erfahren, wo wirklich etwas getan werden muss, eventuell eben auch schon vor einer möglichen Grundsanierung", so Mrasek, der in diesem Zusammenhang "auch versuchen will, die Zusammenarbeit mit der Stadt zu verbessern". Absolute Priorität haben für Peter Seidl zunächst die Klassenzimmer: "Wir haben schon einmal 25 000 Euro bekommen. Damit haben wir in einigen Lehrräumen Schallschutz angebracht." Durch die hohen Räume würde der Unterricht oft schwierig, "da es so hallt, dass die Schüler in den hinteren Reihen nur noch mit Müh und Not verstehen, was der Lehrer sagt".

Mittelfristig ist es laut Seidl zudem nötig, die Aula zu verändern, um bei Veranstaltungen die Schule besser präsentieren zu können. Langfristig möchte das Gymnasium mit der Einrichtung eines Medienzentrums bessere Arbeitsbedingungen für seine Schüler schaffen.
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