Erding vermiest Debüt von ERSC-Trainer Reichenberger
K.o. nach Doppelschlag

Im Mittelabschnitt schnupperte der ERSC Amberg beim Ex-Oberligisten TSV Erding an einer Überraschung. Doch dann setzte wie erwartet der Favorit klar durch und gewann das Spiel der Eishockey-Landesliga mit 8:3. Zu diesem Zeitpunkt war ERSC-Allrounder Andreas Hampl bereits im Krankenhaus.

Der 24-Jährige musste wegen des Verdachts einer Gehirnerschütterung zur Überwachung über Nacht im Klinikum verbleiben, nachdem er im zweiten Drittel das Knie eines Gegners ins Gesicht bekommen hatte. Im ersten Spiel unter der Regie des neuen Trainers Alex Reichenberger sollte Hampl die Rolle von Abwehrchef Boris Flamik (drei Spiele Sperre) übernehmen. Das Anfangsdrittel gehörte eindeutig den gastgebenden "Gladiators", die Amberg vor allem mit ihrer Paradereihe um Zimmermann und Krzizok stark unter Druck setzten. Die Treffer zum 3:0 fielen beinahe folgerichtig, ohne dass die Löwen selbst wirklich gefährliche Angriffe fahren konnten. Damit schien eigentlich schon eine Vorentscheidung gefallen. Allerdings kam der ERSC sehr konzentriert und zielstrebig wieder aus der Kabine. Zunächst gelang Florian Wrobel der Anschlusstreffer, dann versenkte nur kurz darauf Daniel Krieger einen Penalty - in Amberger Unterzahl - zum 2:3. Die Löwen waren wieder im Spiel, das nun absolut ausgeglichen ablief.

Der ERSC drängte auf den Ausgleich, aber in der Szene, in der Hampl sich verletzte, bekam der Löwen-Spieler nachträglich noch eine Strafzeit verhängt. Im Amberger Lager herrschte nun einige Aufregung und dies nutzten die Erdinger relativ abgezockt zu zwei weiteren Treffern binnen 21 Sekunden. Mit dem 6:2 kurz vor Drittelende war das Spiel entschieden. Im Schlussabschnitt erhöhte Erding in Überzahl auf 7:2, David Rybka betrieb für den ERSC nochmals Ergebniskosmetik, aber den Schlusspunkt setzte dann erneut der erste Block der Gladiators.
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