Ereignisreiches Jahr für den Stadtjugendring
Gespannt auf Jugendgipfel

Auf großes Interesse stieß die Herbstversammlung des Stadtjugendrings bei den Vertretern der Vereine und Verbände, die zahlreich teilnahmen. Bild: e

Ein ereignisreiches Jahr rief der Vorsitzende des Stadtjugendrings, Dr. Horst Pongratz, bei der Herbstversammlung in Erinnerung. Herausragend sei das Fest der Jugend, Young Fever, gewesen. Dabei konnten Vereine alle Facetten ihres Lebens darstellen.

Ein umfangreiches Programm hatte der Stadtjugendring bei seiner Herbstvollversammlung abzuarbeiten. Die Resonanz war erfreulich groß , wie Vorsitzender Dr. Horst Pongratz und Geschäftsführerin Anja Gebhard zufrieden bilanzierten. "Das zeigt das starke Interesse der Vereine und Verbände an der Arbeit des Stadtjugendrings", schloss der Vorsitzende daraus.

Interkulturelles Turnier

An die Beteiligung an der interkulturellen Woche, an das Projekt Go together, wurde erinnert. Für das Jahr 2015 bilden die Neuwahlen des Vorstands den Kernpunkt. Jugendarbeit und Schule sowie der zweite Jugendgipfel im April werden mit im Veranstaltungsprogramm sein. Wirksamer und präventiver Schutz vor sexueller Gewalt war bei der Zusammenkunft ein weiteres Thema, dafür sei von praetekt, ein Programm des Bayerischen Jugendringes, umfangreiches Schulungsmaterial zu erhalten.

Bis zur Frühjahrsvollversammlung am 13. März sollte die Vorbereitung für den Jugendgipfel abgeschlossen sein, Pongratz betonte: "Man ist jetzt schon gespannt, welche Wünsche und Vorstellungen Amberger Jugendliche an die Kommunalpolitiker formulieren werden."

Aufgegriffen wurde auch die Idee eines interkulturellen Fußballturniers. Im Sommer soll ein solches Treffen organisiert werden.

Für Projekte innerhalb der Jugendarbeit an Schulen seien die Regeln der Jugendarbeit unabdingbarer Bestandteil der Kooperation, erklärte der Vorsitzende. Das oberste Prinzip laute Freiwilligkeit und deshalb könne es nicht sein, "dass Schüler in Projekte von Jugendvereinen oder Jugendverbänden gegen deren Willen gesetzt werden". Freiwilligkeit - diese Grundanforderung sei Vertragsbestandteil und müsse von den Schulen respektiert werden, forderte Pongratz. Eine Auffassung, die alle Delegierten teilten.

Dank des Einsatzes der kommunalen Jugendpflegerin Katrin Cislaghi konnten in den vergangenen Monaten etliche Akzeptanzstellen für die JuLeiCA (Jugendleiterkarte) angeworben werden, berichtete der Vorsitzende.

Die Bemühungen sollen weiter fortgeführt werden. "Die Jugendleiterkarte bürgt für Qualität in der Jugendarbeit und wird in Amberg durch den Jugendring auch besonders gefördert", unterstrich der SJR-Vorsitzende.
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